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Entscheidung naht: Schalke vor RB-Duell doch mit Trainerwechsel?

Jochen Schneider will am Mittwoch über die Zukunft von Tedesco entscheiden.

Jochen Schneider will am Mittwoch über die Zukunft von Tedesco entscheiden.
Copyright: www.imago-images.de

Nach dem 0:7 bei Manchester City in der Champions League zeigt sich Schalkes Trainer Domenico Tedesco „extrem enttäuscht“. An einen Rücktritt denkt er aber „keine Sekunde“. Gleichwohl dürfte es schwer für ihn werden, das Team bis zum Spiel gegen RB Leipzig aufzurichten. Vielleicht ist es auch nicht mehr seine Aufgabe.

Schneider: „Nicht zur Tagesordnung übergehen“

Ob es dabei bleibt, dass Tedesco zumindest bis zum Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig am glücklosen Übungsleiter festhält, scheint offener denn je. „Wir können nach dem Spiel nicht zur Tagesordnung übergehen. Wir werden die nächsten Stunden nutzen, um das intern zu besprechen und werden uns morgen erklären“, sagte der künftige Sportvorstand Jochen Schneider am Tag nach dem deutlichen 0:7 (0:3) im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League bei Manchester City.

Eine Garantie für Tedesco für das Leipzig-Spiel wollte der Nachfolger von Christian Heidel kurz vor dem Abflug am Mittwoch nach Deutschland nicht geben: „Wo gibt es Garantien? Nicht mal die Deutsche Bank garantiert irgendwas.“ Er habe mit dem Coach bereits „in aller Ausführlichkeit über die Gesamtsituation gesprochen“. Sollte Tedesco gehen, könnte nach Informationen der Bild-Zeitung C-Trainer Seppo Eichkorn übernehmen. Für RB wäre es ein weiteres Mal ein unberechenbares Spiel eins nach Trainerwechsel des Gegners. Am Donnerstag leitete Tedesco Medienberichten zufolge aber noch das Schalke-Training.

Tedesco glaubt an „ganz anderen Auftritt“

Tedesco zeigte zumindest wenig Anzeichen für Resignation und fehlende Motivation, seine Mannschaft wieder aufzurichten. „Spätestens nach 48 Stunden muss das Spiel aus Köpfen sein und dann müssen wir den Fokus auf Leipzig richten“, sagte Tedesco. „Der Glaube“ an einen „ganz anderen Auftritt“ sei da, zumal Man City derzeit kein Maßstab ist. „Wir geben jetzt nicht auf.“

Nach der höchsten Europapokal-Niederlage der Schalker Vereinsgeschichte ließ der neue Sportvorstand Jochen Schneider in den Stadion-Katakomben durch den Pressesprecher des Revierclubs zunächst dafür um Verständnis bitten, dass er das Achtelfinal-Rückspiel und dessen Folgen nicht kommentieren möchte.

Kurz zuvor hatte Domenico Tedesco die passenden Worte gesucht, um die Vorstellung beim übermächtigen englischen Fußball-Meister zu beschreiben. „Wir sind extrem enttäuscht über das Spiel und das Ergebnis. Wir wollten zunächst wenig zulassen. Bis zur 30. Minute war es okay. Dann kriegen wir einen Elfmeter, und dann sacken wir zusammen“, sagte der frustrierte Fußball-Lehrer, und gab zu: „Das war der größte Spannungsverlust, den ich je als Trainer erlebt habe.“

Domenico Tedesco denkt nicht an Rücktritt

Bis zum 1:0 von Man City in der 32. Minute nach umstrittenem Foulelfmeter hatte der Bundesliga-14. sich tapfer gewehrt und mit einer disziplinierten Defensivleistung nur eine große Chance zugelassen. Nach dem 0:1 musste Torhüter Ralf Fährmann bis zur Pause aber zwei weitere Gegentore von Agüero (38.) und dem überragenden Ex-Schalker Leroy Sané (42.) hinnehmen, ehe Raheem Sterling (56.), Bernardo Silva (71.), Phil Foden (78.) und Gabriel Jesus (84.) gegen die dann resignierenden Revier-Kicker fast mühelos den deprimierenden Endstand herausschossen. Schalke war in Manchester entgegen anders lautender Spekulationen in Bestbesetzung angetreten.

„Klar, sie hören dann nicht auf Fußball zu spielen und hatten Spaß“, beschrieb Tedesco die nicht nur für ihn, sondern auch die fast 3000 mitgereisten Schalke-Fans schwer zu ertragende Demontage. Es fühle sich „nicht gut an“, räumte der 33-Jährige ein. Gleichwohl fühle er sich weder von seiner Mannschaft im Stich gelassen, noch ziehe er aus der bitteren Lehrstunde persönlichen Konsequenzen. Einen Rücktritt schloss er aus. „Ich habe keine Sekunde daran gedacht“, betonte Tedesco, und stellte sich wie schon bei der zurückliegenden Pleitenserie tapfer vor seine Jungs. „Ich bin selbst jetzt stolz, Trainer von Schalke 04 zu sein. Grundsätzlich mache ich mir keine Gedanken über mich.“

Letztes Duell vor der Länderspielpause

Am Samstag empfängt Schalke 04 in der Bundesliga RB Leipzig. Nur noch vier Punkte Vorsprung hat das Tedesco-Team auf den Relegationsrang 16. In der Rückrunde holte Schalke aus acht Bundesligaspielen erst fünf Punkte. Nur die Ausbeute von Hannover und Nürnberg war noch geringer. Das Spiel gegen RB gilt als letzte Chance für Tedesco. Im Hinspiel trennten sich S04 und RBL in einem sehr defensiven Spiel 0:0.

(DPA/ RBlive)

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