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Von Ullrich Kroemer

Gulacsi hält den Hintern hin RB Leipzig Spieler in der Einzelkritik

Bester Leipziger: Peter Gulacsi.

Bester Leipziger: Peter Gulacsi.

RB Leipzig agierte beim 0:2 gegen Borussia Dortmund in der ersten Hälfte wie gelähmt gegen rauschhaft kombinierende Dortmunder ab. Die Einzelkritik:

Peter Gulacsi: Machte seinem Spitzenamen „The Wall” alle Ehre. Hielt gegen Hüne Erling Haaland alles hin, was er hat. Rettete in der Startphase zweimal bravourös gegen den Norweger (15., 16.). In der zweiten Hälfte sprang das Geschoss des 19-Jährigen von Gulacsis Po an den Querbalken. Das nennen wir Einsatz. Zudem vereitelte der Ungar noch eine hundertprozentige Gelegenheit von Newcomer Mateu Morey. Nur beim zweiten Tor fehlten ihm ein paar Zentimeter, um Julian Brandts Hereingabe noch abzufangen, sodass der Ball an seinem Handschuh vorbei auf den heranrutschenden Haaland rollte. Mit Abstand bester Leipziger gegen den BVB. Note: 2.


Nordi Mukiele: Bessere Leistung des Franzosen als zuletzt. War bester Zweikämpfer seines Teams, hatte aber auch 15 Ballverluste. Note: 3.


Lukas Klostermann: Ließ sich als rechter Halbverteidiger in der Dreierkette von den wirbelnden Dortmundern düpieren und gewann null Zweikämpfe. Brauchte ganz offensichtlich auch mal eine Pause und wurde aus taktischen Gründen bereits zur Pause geopfert, als Nagelsmann auf Viererkette umstellte. Kommt auch nicht so oft vor. Note: 4,5.


Dayot Upamecano: Kam gegen den beweglichen Haaland, der sich ganz selbstverständlich in den Räumen bewegte, gar nicht so richtig dazu, seinen gewaltigen Körper einzusetzen. War auch im Spielaufbau lange nicht so prägend wie sein Pendant Mats Hummels auf der anderen Seite. Note: 3,5.


Marcel Halstenberg: Mühte sich, war in der Luft präsent und agierte seriös. Note: 3.


Angeliño: War am meisten im Team am Ball, versuchte, viel über die rechte Seite anzutreiben. Allein, dem Spanier gelang nicht wirklich viel. Zahlreiche Flanken landeten nicht bei den Mitspielern. Nur drei von zwölf Flanken kamen an. Zudem hatte er 23 (!) Ballverluste. Hatte die einzig wirklich gefährliche Szene der zweiten Hälfte, als er im Strafraum auftauchte, aber an Keeper Roman Bürki scheiterte (85.). Note: 3.


Kevin Kampl: Mühte sich um Spielsteuerung, bot aber zum Ende der englischen Woche eine kraftlosere Leistung als zuletzt. Bereitete Werners Großchance vor (40.).  Note: 3,5.


Marcel Sabitzer: War in der Anfangsphase als einer der wenigen um Zweikampfhärte und Aggressivität bemüht. Musste nach 38 Minuten nach einem Zusammenprall mit Haaland vom Platz. Note: –


Emil Forsberg: Gehörte bei seinem ersten Startelfeinsatz seit der Corona-Pause zu den Besseren im Team. Leitete Patrik Schicks frühe Chance ein (8.) und zeigte in der zweiten Hälfte mit einigen feinen Pässen eine gute Leistung. Fand es im Stadion zu heiß, wodurch es RB noch schwerer gefallen sei, den Dortmundern Paroli zu bieten. Note: 3.


Timo Werner: Kam bei seinem letzten Heimspiel nicht zum Zuge. Hatte nur einen Torschuss, den Bürki entschärfte (40.), wurde aber auch nicht in Szene gesetzt. Note: 4.


Patrik Schick: Hatte die meisten Torschüsse (4), eine gute frühe Chance, in der zweiten Hälfte einen Kopfball (90.+1). Insgesamt zu ungefährlich und zu wenig präsent. Note: 3,5.


Tyler Adams: Brachte als zweiter Sechser in der zweiten Hälfte mehr Struktur, hatte einige gute Aktionen. Ordentliche Leistung. Note: 3.


Dani Olmo: Nach seiner Einwechslung für den angeschlagenen Sabitzer (39.) mit einigen guten Dribblings und guter Zweikampfquote, aber ohne große Effekte. Note: 3,5.


Benotung nur von Spielern, die vor der 65. Minute auf dem Feld standen. (RBlive/ukr)