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von Martin Henkel

"Ich war nicht so zufrieden": RB-Coach erklärt Werner-Wechsel

Musste in der Kabine bleiben: Timo Werner

Musste in der Kabine bleiben: Timo Werner
Copyright: Imago/Contrast

Timo Werner nicht mehr im Aufgebot von RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg? Das konnte zu Beginn der 2. Halbzeit nur bedeuten: Der Stammstürmer der Sachsen musste sich verletzt haben. War aber nicht so, wie Trainer Julian Nagelsmann nach dem 2:1-Sieg gegen die Russen im dritten Champions-League-Spiel erklärte: "Ich war nicht so zufrieden mit der Besetzung seiner Position."

Alles kein Drama

Hieß, der marktwertteuerste Spieler von RB (65 Millionen Euro) blieb in der Kabine, weil seinem Coach der Vortrag nicht gefallen hatte. Ein Ding natürlich, wenn man den Stellenwert des 23-Jährigen innerhalb des Kaders bedenkt. "Aber kein Drama", wie Nagelsmann befand.

Der 32 Jahre alte Fußballlehrer begründete den ungewöhnlichen Wechsel einerseits mit Werners Leistung, der gleichzeitig mehrere Rollen versucht hatte, auszufüllen: Stoßstürmer, Flügelspieler, Ballschlepper und Spielmacher. Zu viel des Guten? Nagelsmann erklärte, ihm habe Nebenmann Ademola Lookman in dessen ersten Von-Beginn-an-Spiel seit seinem Wechsel vom FC Everton besser gefallen. "Wir hatten eine klare Idee", sagte er, "und ich hatte das Gefühl, dass Mola (Ademola Lookman, Anm. Red.) besser im Spiel war von den beiden Spitzen."

"Ich brauchte einen kopfballstarken Spieler"

Zumal: Nach der Pause standen die Russen tief im eigenen Hinterhof und lauerten auf Konter. Die Folge: wenig Raum. Das Mittel dagegen: Flanken. Nagelsmann: "Deshalb mussten wir mehr über die Flügel spielen und dafür brauchte ich einen kopfballstarken Stürmer." Sprich Matheus Cunha, der Werner ersetzte.

Dass ausgerechnet nach Werners Auswechslung das zuvor eher fahrige Angriffsspiel der Leipziger mehr Klarheit und Struktur bekam, wollte Nagelsmann nicht mit der Auswechslung seines Stürmers direkt in Verbindung bringen, auch wenn der Verdacht im Raum stand. Konrad Laimer und Marcel Sabitzer drehten die Partie, und das jeweils durch Einleitung der Angriffe über Lookman.

Jetzt durften mal andere treffen.
Julian Nagelsmann

Nagelsmann bestand zudem darauf, dass das alles kein Drama sei, "weder für Timo", der freilich noch nie aus taktischen Gründen zur Pause ausgewechselt wurde, seit er vor drei Jahren aus Stuttgart nach Leipzig gewechselt ist. "Noch für die Zukunft. Er hat bislang alles gespielt, viele Tore gemacht. Jetzt durften mal andere treffen. Alles ist gut."

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