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Von Martin Henkel, Ullrich Kroemer

Im Schatten des Riesen Die Spieler von RB Leipzig in der Einzelkritik

Hinter Erling Haaland ist es dunkel: Willi Orban gegen Dortmunds Sturmh├╝nen.

Hinter Erling Haaland ist es dunkel: Willi Orban gegen Dortmunds Sturmh├╝nen.

So haben wir die Spieler von RB Leipzig beim 1:3 (0:0) gegen Borussia Dortmund gesehen:

Peter Gulacsi: Gulacsi kassierte wie bereits gegen die Bayern an einem Abend drei Tore. Doch der Ungar war bei den hervorragend herausgespielten Treffern machtlos, bewahrte RB eher vor einer noch h├Âheren Niederlage, als er etwa bei Haalands Lattenknaller noch die Fingerspitzen an den Schuss bekam (65.). Note: 2,5.

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Tyler Adams: In der starken ersten H├Ąlfte lief viel ├╝ber seine Seite. Adams war agil und eroberte viele B├Ąlle, verlor aber auch zu viele (17). Dennoch ist zu sp├╝ren, dass der US-Amerikaner wieder seinen Rhythmus findet. War nach feinem Gassenpass von Forsberg allein einmal bis zur Grundlinie durch, vergeigte aber den Pass auf den zweiten Pfosten zu Angeli├▒o oder in die Strafraummitte zu Poulsen. Szenen, die ein Spiel entscheiden k├Ânnen. Sinnbildlich f├╝r das ganze Team fehlte Adams in dieser Szene die Ruhe am Ball und die n├Âtige Spitzenspieler-├ťbersicht. Note: 3.


Willi Orban: Bekam in der zweiten H├Ąlfte gegen Haaland mehrfach die Grenzen aufgezeigt, stand bei Sprints und in diversen Zweik├Ąmpfen gegen den Riesen vielmals im Schatten, als Dortmund in der zweiten H├Ąlfte ins Spielen kam, weil seine Vorderleute die P├Ąsse des BVB nicht mehr unterbanden. Lie├č Reus' genialen Pass vor dem 3:0 passieren und war vor dem 0:3 wie seine Kollegen nicht auf der H├Âhe, als ihnen Haaland hinterm R├╝cken entwischte. Note: 3,5.


Dayot Upamecano: In der ersten H├Ąlfte unglaublich entschlossen gegen Haaland und bei ein, zwei Offensivvorst├Â├čen mit viel Wucht nach vorn, aber zu hektischen P├Ąssen. Kam in der zweiten H├Ąlfte bei entscheidenden Situationen nicht mehr in die Zweik├Ąmpfe, auch weil Haaland mehr ├╝ber Halstenberg und Orban agierte. Verlor den Zweikampf gegen Reus bei der Entstehung des 0:1 und fehlte dann hinten. Note: 3,5.


Marcel Halstenberg: Hatte die meisten Ballkontakte im Leipziger Spiel und war gut in der Partie, bis Erling Haaland ihn zweimal d├╝pierte. Erst vor dem 0:1 nach einem Einwurf, dann beim 0:2, als Halstenberg gegen den H├╝nen nicht ins Kopfballduell kam. Vor allem das erste Gegentor missfiel Trainer Nagelsmann, als Halstenberg erst gegen Haaland den K├╝rzeren im Zweikampf zog und den Torj├Ąger dann ├╝ber die entbl├Â├čte linke Abehrseite laufen lie├č. Note: 4,5.


Sabitzer: Eroberte zu Beginn des Spiels unheimlich lauf- und zweikampfstark B├Ąlle und lie├č seine Gegenspieler sp├╝ren, dass der Kapit├Ąn keinen Ball passieren l├Ąsst. Symbolisch: sein Gr├Ątschenblock gegen einen Hereingabe von Reus in der 43. Minute. Ein leidenschaftlicher Anf├╝hrer. Nach vorn fehlten jedoch auch dem Spielf├╝hrer die genialen Momente. Musste nach einer Stunde mit zwickenden Adduktoren raus. Note: 3.


Amadou Haidara: Musste wegen des Fehlens von Kevin Kampl auf der linken Seite aushelfen und kam dort bei weitem nicht so gut zurecht wie sonst ├╝ber Rechts. Gewann zu wenig Zweik├Ąmpfe (f├╝nf von zw├Âlf) und konnte sich kaum gef├Ąhrlich nach vorn mit einschalten. Note: 3,5.


Angeli├▒o: Auf der Haben-Seite: die Flanke zum 1:3 durch Alexander S├Ârloth (89.). Ansonsten war der Auftritt des Spaniers ├╝berschaubar gelungen. Im Spiel nach hinten h├Ątte seinem Flanken-Kollegen Marcel Halstenberg vielleicht die eine oder andere Unterst├╝tzung im Duell mit dem "real king of the north" Haaland gut getan. Eine Zweikampfquote von 20 Prozent spricht B├Ąnde. Nach vorn war Angeli├▒o bem├╝ht, s├Ąmtliche Halbchancen vor der Pause liefen ├╝ber seine Seite. Torgefahr strahlte er aber keine aus. Note: 3.


Dani Olmo: Vor der Pause fiel der Spanier nicht weiter auf, danach entwickelte er sich zum einzigen Lichtblick in der Offensive. Nach dem 0:1 tankte er sich mit einem feinen Solo durch den BVB-Hinterhof und traf mit seinem Schuss den Pfosten (67.). War in der zweiten Halbzeit einer der wenigen RB-Spieler, der mit den Dortmundern auf Augenh├Âhe spielte. Note: 2,5.


Emil Forsberg: Nach 61 Minute durfte Emil Forsberg vom Feld. Oder musste? Bis dahin hatte sich der Schwede an der standhaften BVB-Abwehr aufgerieben. Forsberg war in Halbzeit eins immer anspielbar, konnte den Ball gut behaupten und nach vorn treiben. Feiner Pass auf Adams, als der mal bis zur Grundlinie vorstie├č. Letztendlich aber fehlte ihm wie dem gesamten Team der letzte Punch im letzten Drittel. Fiel nach der Pause zusehends ab. Note: 3.


Yussuf Poulsen: Ein Verschlei├čauftritt des D├Ąnen. Wurde an vorderster Front von den BVB-H├╝nen Akanji und Hummels regelrecht zermahlen. Bekam ordentlich was auf die Socken, konnte sich selten behaupten und war dar├╝berhinaus oft zu hektisch am Ball. Hatte in 90 Minuten nur eine Gelegenheit zu einem Tor, einen halbgaren Kopfball ├╝ber die Querlatte (24.). Note: 4.


Alexander S├Ârloth (61.): Zweiter Treffer f├╝r RB, der erste in der Liga, der das Endergebnis nicht ganz so ern├╝chternd wirken lie├č. Kam zu einem Zeitpunkt in die Partie, in der Dortmund bereits die Kontrolle ├╝bernommen hatte. Hatte neben seinem Treffer ein paar gute Szenen, in denen er den Ball behaupten und weitertreiben konnte. Der Norweger entwickelt sich. Note: 3.


Lukas Klostermann (61.): Vermutlich ein Einsatz des Nationalspielers, der nicht vorgesehen war. Durch Sabitzers Leistenprobleme wurde aber eine Stelle in der Abwehr frei, weil Adams auf die Sechs musste. Schlief wie seine Nebenleute vor dem 0:3, als Haaland in ihren R├╝cken lief und hatte Probleme, das variable Raumspiel von Reus und Sancho auf seiner Seite zu unterbinden. Note: 3,5.

(RBlive/ukr/hen)