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Kein Vorteil, nicht brutal Warum Upamecano und Mukiele gegen FC Bayern nicht vom Platz flogen

Nordi Mukiele bringt Lucas Hernandez zu Fall.

Nordi Mukiele bringt Lucas Hernandez zu Fall.

Dayot Upamecano und Nordi Mukiele holten sich im Spiel gegen Bayern M├╝nchen jeweils ihre f├╝nfte Gelbe Karte und sind am n├Ąchsten Spieltag gesperrt. Warum die beiden nicht gleich vom Platz flogen, erkl├Ąren die Macher des Schiedrichter-Blogs "Collinas Erben" bei Sport.de.

Mukiele foulte nicht brutal

Mancher Bayern-Fan forderte bereits f├╝r die Gr├Ątsche von Mukiele gegen Lucas Hernandez in der 26. Minute einen glatten Feldverweis. Allerdings war das Einsteigen des Franzosen zwar "r├╝cksichtslos", aber nicht brutal. Mukiele trat nicht mit offener Sohle und auch nicht an "besonders verletzungsanf├Ąlligen K├Ârperpartien", so begr├╝nden es die Experten.

Upamecanos taktisches Foul bleibt ohne Effekt

Dayot Upamecanos Verwarnung nach dem Vergehen an Kingsley Coman zu Beginn der zweiten H├Ąlfte ist genau so unstrittig. Und auch das taktische Foul kurz zuvor gegen Leroy San├ę h├Ątte eine Gelbe Karte nach sich gezogen und damit die Grundlage f├╝r einen Platzverweis gelegt, wenn nicht der Schiedsrichter die Vorteilregel angewendet h├Ątte. Denn bleibt der Gegner in Ballbesitz, so wird das rein taktische Foul auch nicht mit einer Verwarnung geahndet, denn es hat sich schlie├člich kein unerlaubter Vorteil ergeben.

(RBlive/msc)