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Von Martin Henkel

Nach 0:2-Rückstand Aufholjagd bringt Remis gegen Wolfsburg und Platz zwei

Vor dem 1:2 ausgewackelt: Justin Kluivert gegen Kevin Mbabu.

Vor dem 1:2 ausgewackelt: Justin Kluivert gegen Kevin Mbabu.

RB Leipzig hat mit einem Kraftakt den ersten Pleiten-Dreierpack seiner Bundesligageschichte abgewendet. Nach zuvor zwei Niederlagen gegen Dortmund in Liga und Pokalfinale retteten die Sachsen Sonntagabend im Spiel gegen den VfL Wolfsburg nach einem 0:2 noch einen Punkt und spielte 2:2 (0:2). Ein Remis mit angenehmen Folgen: Unabhängig vom letzten Spiel gegen Union Berlin kommenden Samstag wird RB die Meisterschaft als Zweiter beenden.

Der tröstende Erfolg nach dem schmerzhaften 1:4 gegen den BVB drei Abende zuvor war allerdings hart erkämpft, denn eine auf acht Positionen veränderte Startelf sorgte zu Beginn für viel Chaos bei den Hausherren, die unsortiert schnell das 0:1 kassierten. In der 12. Minute wuchtete Maximilian Philipp eine Vorlage von Maximilian Arnold in den Winkel.

Verunsichert zu Beginn

Das RB-Personal fing sich aber nach dem Rückschlag. Konrad Laimer schickte per Kopf ein erstes Lebenszeichen des verunsicherten Kaders (14.), Nkunku, Willi Orban und Justin Kluivert folgten mit weiteren Möglichkeiten. Jeweils aber retteten VfL-Keeper Koen Casteels und Kevin Mbabu die Führung (28., 30., 31.).

Wolfsburg wirkte trotzdem keineswegs beeindruckt. Die Niedersachsen standen weitgehend sicher in ihrem Hinterhof und lauerten auf Konter. Einen davon schoss Wout Weghorst an den Pfosten (25.), einen zweiten versenkte erneut Philipp im Tor der Hausherren. (45.).

Zwayer entscheidet auf Elfmeter

Platz zwei wollten die Sachsen mit diesem Spiel eigentlich absichern und sich auf den Weg zur besten Bundesligasaison seit dem Aufstieg 2016 machen. Beides war nun arg in Gefahr, Nagelsmann musste sich also was einfallen lassen.

Er wechselte zwei Neue ein, Amadou Haidara und Angeliño für Benjamin Henrichs und Konrad Laimer und schaltete seine Elf in den Feuerwerksmodus. Kluivert traf schnell zum Anschluss (50.), weitere Möglichkeiten durch Angeliño (55.), Lukas Klostermann (56.) und Kluivert (66.) folgten, ehe Paulo Otavio Haidara im Strafraum foulte und Schiedsrichter Felix Zwayer nach Videostudium auf den Elfmeterpunkt zeigte. Marcel Sabitzer verwandelte sicher zum letztendlich verdienten Punkt und der zweiten Vizemeisterschaft nach 2017 (79.).

(RBlive/hen)