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Reingestochert: RB Leipzig besiegt Schalke 1:0

Schütze zum 1:0 Auf Schalke: Timo Werner.

Schütze zum 1:0 Auf Schalke: Timo Werner.
Copyright: imago images / Horstmüller

RB Leipzig hat am Samstagnachmittag den FC Schalke 04 besiegt. Knapp mit 1:0 und einer vor allem in der zweiten Halbzeit schwachen Leistung. Ein Stochertor von Timo Werner reichte aber für drei Punkte.

Rangnicks größte Herausforderung an diesem Nachmittag: Er hatte keine Ahnung, was Schalkes neuer, alter Coach Huub Stevens vorhat. Er spekulierte. „Wir gehen davon aus, dass Schalke die Null halten will und den einen oder anderen Konter setzen wird“, sagte er vor der Partie. Was Wunder! Von Stevens stammt der Satz aus seiner ersten Amtszeit auf Schalke: „Die Null muss stehen!“

Ins Tor gestochert

Von Bedeutung war es aber nicht, denn nach dem 0:7 gegen Manchester City in der Champions League konnte man davon ausgehen, dass S04-Trainer Domenico Tedesco seinen Spint räumen muss. Also „haben wir unsere eigene Spielwiese im Training in den Vordergrund gesetzt“, wie Rangnick verriet. „Wir wollen kompakt gegen den Ball arbeiten, Bälle erobern und schnell umschalten.“

So wie immer also. Mit Stevens-Effekt kam Schalke aber aus seinem improvisierten Schacht und setzte RB in den Anfangsminuten ordentlich zu. Uth, von Stevens aus der Verbannung geholt, hatte die erste Chance. Er traf in der 2. Minute zum 1:0, stand zuvor aber mit der Zehenspitze im Abseits. Glück für die Sachsen, die nur langsam ein Gefühl für diese spezielle Partie entwickelten. Nach einer Viertelstunde aber waren sie drin und da, Kampl gab den ersten Schuss ab, traf aus zehn Metern aber S04-Keeper Nübel, anstatt an ihm vorbei (13.).

Leipzig dominierte die Partie, besetzte die wichtigen Räume besser, gewann zunehmend die wichtigen Bälle im Zentrum und schaltete immer besser um. Die Folge: Das 1:0 durch Werner. Ins Netz gestochert nach Müller-Art. Nübel hatte zuvor einen Poulsen-Schuss an die Lattenunterkante verteidigt, das Zuspiel dafür kam von Sabitzer.

Haidara debütiert

Die Veltins-Arena hörte umgehend auf zu perlen. Schon wieder ein Gegentreffer! Der 22. in den jüngsten sechs Spielen! Leipzig hatte es jetzt im Griff. Einmal noch kam S04 vor der Pause durch Uth in die Nähe des Ausgleichs, er schoss Gulacsi bedrängt von Orban in die Arme (32.). Andere Tormöglichkeiten bis zum Pausenpfiff hatte ansonsten nur RB, die schönste davon ergab sich für Poulsen, der einen Bilderbuchkonter knapp um den langen Pfosten schlenzte (37.). Sabitzer schoss in der 19. Minute knapp am Tor vorbei, in der 45. Forsberg dem Schalker Schlussmann auf die Handschuhe.

Spiel im Sack? Zwar fehlten noch 45 Minuten, aber Schalke wirkte angeknockt und RB souverän. So ging es auch zu Beginn der 2. Hälfte weiter. Sabitzer hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch aus sechs Metern landete sein Schuss im Oberrang. Danach brach RB in sich zusammen. Ohne Anlass. Einfach so! Fortan spielte nur noch Schalke auf einen zweiten Treffer in diesem Spiel. Uth hatte dazu die Chance in der 66. Minute, schoss knapp am kurzen Pfosten vorbei. Serdar hatte die nächste, sein Schuss strich knapp über die Latte (70.).

Das 1:1 schien nur noch eine Frage von Minuten. Rangnick reagierte. Erst wechselte er Laimer für Forsberg, dann kam Haidara zu seinem Debüt für RB. Er tauschte mit Kampl die Rollen. Manchmal reicht so ein Wechsel, um einem Spiel die Wende zu geben. RB löste sich aus deiner Lethargie und schaffte es fortan mal wieder strukturiert über die Mittellinie – und in der 81. Minute sogar mal wieder vor das Schalker Tor. Aber Schüsse auf Nübel an diesem Nachmittag? Alle drüber. So auch der von Poulsen aus zehn Metern.

Am Ende retteten die Leipziger es über die Zeit. Der Gegner war eben doch ein angeschlagener Riese. Ein Stochertor reichte für drei Punkte und die Rückkehr auf Rang drei. (RBlive/mhe)

 

 

 

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