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Stimmen zum 1:1 gegen Freiburg „Wir hatten Chancen für zwei Spiele”

Maskenball: Timo Werner und Kevin Kampl vor der Partie.

Maskenball: Timo Werner und Kevin Kampl vor der Partie.

RB Leipzig hadert mit der Chancenverwertung, Freiburg ist mit dem Punkt zufrieden. Die Stimmen zur ersten Partie der Geisterspiel-Serie:

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Wir waren sehr dominant in den ersten 25 Minuten. Wir müssen schon in der ersten Halbzeit in Führung gehen. Freiburg hatte in den letzten zehn, zwölf Minuten sehr viel Ballbesitz, wir hatten nicht mehr so richtig Zugriff. Die Standardsituation zum Tor war dann zwar so nicht geplant von Freiburg. In der zweiten Hälfte war es extrem überlegen von uns mit sechs, sieben hundertprozentigen Chancen. Da musst du gegen einen so tiefen Gegner schon mal einen machen. Es wäre sogar ein hoher Sieg möglich, wenn wir drei oder vier Tore geschossen hätten, wäre das nicht unverdient gewesen. Wir hatten guten Charakter auf dem Feld, haben gut Fußball gespielt, haben nicht nur die Dinger vorgebolzt, sondern haben versucht, etwas zu kreieren und viele Chancen herausgespielt. Es fehlt etwas der Rhythmus, um die Chancen auch zu verwerten. Das kommt wieder.”

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Die erste Halbzeit war gut, das haben wir ganz gut gemacht. In der 2. Halbzeit hatte Leipzig zu viele Chancen, da hat uns der Mut gefehlt, hinten rauszuspielen. Da können wir, eins zwei Tore kriegen. Am Ende wäre es vielleicht des Guten zu viel gewesen, zu gewinnen, aber das Abseits war brutal knapp. Wenn das Tor zählt, haben wir gewonnen. In Leipzig einen Punkt zu holen, ist extrem schwer. Aber gestohlen haben wir ihn nicht."

Kampl: „Standen fünf Mal vor dem leeren Tor”

Kevin Kampl (Mittelfeldspieler RB Leipzig): „Wir standen fünf Mal vor dem leeren Tor, müssen das Ding nur reinmachen. Wir hatten heute Chancen für zwei Spiele. Nichtsdestotrotz haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht, haben uns viele Chancen erarbeitet. Man sieht, dass wir gut gearbeitet haben. Wir haben bis zur 95. Minute alles reingehauen. Ich bin mir sicher, dass die Chancenverwertung in den nächsten Spielen wieder besser wird.”

Yussuf Poulsen (Torschütze RB Leipzig): „Mein Tor war schön für mich, aber es hat nicht zum Sieg gereicht, deshalb freue ich mich über das Tor, aber nicht über das Ergebnis. Wir haben zu viele Chancen liegengelassen, ich auch. Das ist wie nach der Sommerpause, aber unsere Leistung war gut. Der Start ist nicht optimal, aber unser Spiel war gut.”

Lukas Klostermann: „Turnierstart ist nicht ganz so geglückt”

Lukas Klostermann (Spieler RB Leipzig): „Das Spiel ohne Fans war sehr ungewohnt. Das wussten wir aber vorher, deshalb waren wir darauf vorbereitet. Wir waren griffig und emotional, einzig das Ergebnis lässt uns nicht glücklich nach Hause fahren. Wir hatten drei, vier Hochkaräter, die wir nicht gemacht haben. Das war ein Knackpunkt heute. Das hängt vielleicht damit zusammen, dass wir noch nicht im Matchrhythmus sind. Der Trainer hat ja die EM ausgerufen - man kann sagen, der Turnierstart ist nicht ganz so gut geglückt. Aber wir können es noch zu einem guten Ende bringen.”

Manuel Gulde (Torschütze SC Freiburg): „Wenn man die zweite Halbzeit sieht, muss man glücklich mit dem Punkt sein. Leipzig hat super stark Druck gemacht. Die erste Hälfte war gut von uns, da hatte Leipzig nicht so viele Chancen. In der zweiten war es dann nicht mehr so viel von uns.”

Robin Koch (Abwehrspieler SC Freiburg): „Für uns geht das 1:1 in Ordnung. Es war schon ungewohnt heute. Man muss sich irgendwie selbst motivieren, wenn man in ein leeres Stadion kommt. Wir haben es ganz gut gemacht, haben die Spannung trotzdem hochbekommen. Fürs erste Spiel ohne Zuschauer war das ganz gut.”

Alexander Schwolow (Torhüter SC Freiburg): „Der Fußball lebt von den Fans und von den Menschen, die wir begeistern können. So fühlt es sich an wie ein besseres Testspiel. Das ist für uns nicht so einfach, weil wir immer wach bleiben müssen, uns immer wieder pushen müssen. Ich habe versucht, mich mental darauf vorzubereiten, aber das ist schwierig. Das Aufwärmen hat sich angefühlt wie ein Training. Auf dem Platz kommunizieren wir jetzt mehr, weil wir uns besser hören können. Klar ist es gut, wenn du vom Trainer was hören kannst von außen. Aber ich würde lieber drauf verzichten, hätte lieber die Leute wieder da und würde den Trainer nicht immer hören. Es gibt ja auch manchmal negative Kommentare.”

(RBlive/Sky/ukr)

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