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Von Martin Henkel

"Uns hat wieder die Klarheit gefehlt" Stimmen zum Leipziger 1:4 gegen den FC Bayern

Torsch├╝tze gegen die Bayern: Konrad Laimer beim Interview

Torsch├╝tze gegen die Bayern: Konrad Laimer beim Interview

H├Ąngt der Haussegen schief bei RB Leipzig nach der dritten Pleite im vierten Ligaspiel - und das auch noch gegen den Ex-Trainer, der jetzt die Bayern trainiert? So fielen die Antworten auf diese Frage nach dem 1:4 gegen den Meister aus, ebenso wie die hohe Niederlage zustande kam und ob sie angemessen gewesen ist.

Jesse Marsch (Trainer RB Leipzig): "Gegen so eine Mannschaft wie die Bayern muss man die Entscheidung treffen: konservativ sein oder aggressiv. Wir haben uns f├╝r Letzteres entscheiden. Am Ende aber haben die Bayern gro├če Qualit├Ąt. Wir waren nicht so schlecht, wie das Ergebnis ausgefallen ist. Beim letzten Pass, den letzten Aktionen vorm Tor hat uns Pr├Ązision und ├ťberzeugung gefehlt. Wir m├╝ssen ruhig bleiben und weiter arbeiten. Unser Situation bringt jetzt ein bi├čchen Stress mit sich, aber wir m├╝ssen jetzt schnell lernen und immer bereit f├╝r das n├Ąchste Spiel sein. 

Julian Nagelsmann (Trainer FC Bayern): ÔÇ×Wir sind sehr gl├╝cklich ├╝ber die drei Punkte, auch die sieben Punkte Vorsprung auf RB sind wichtig. Wir hatten eine gute Struktur, haben aber trotzdem zu viele B├Ąlle verloren. Wir haben vor die Kette gespielt, dabei war extrem viel Raum dahinter, da h├Ątten wir mehr Tore machen k├Ânnen. Es war ein hektisches Spiel, wir hatten eine gute Phase nach der Pause, als wir besser waren und deutlich in F├╝hrung gehen, danach war es wieder recht ausgeglichen. Wir hatten zu wenig Positionen besetzt, hatten viele Spieler vorn auf einer Linie und viele Spieler hinten auf einer Linie, einen realtiv gro├čen Zehnerraum, in dem dann viele zweite B├Ąlle nicht bei uns gelandet sind. Sie hatten in der zweiten H├Ąlfte eine gef├Ąhrliche Situation durch Silva, wo wir Gl├╝ck hatten, dass er ihn nicht macht. Sonst haben wir nicht mega viele Chancen zugelassen. Es war ein offenes Spiel, wir sind der verdiente Sieger, aber nicht so verdient, dass wir h├Ątten 4:1 gewinnen m├╝ssen.ÔÇŁ

Konrad Laimer (Torsch├╝tze RB Leipzig): Schlussendlich hast du 1:4 verloren. Es war zu wenig von uns und h├Ątte nicht sein m├╝ssen, aber wir haben zu unklar im letzten Drittel gespielt und die Tore nicht gemacht. Wir wu├čten, wenn die Bayern kommen, brauchst du eine au├čergew├Âhnliche Leistung. Die haben wir nicht gezeigt. Das ist Schei├če, wir haben uns einen anderen Start erhofft. Aber wir sind fr├╝h in der Saison, da m├╝ssen wir nicht in Panik verfallen.

Peter Gulacsi (Torh├╝ter RB Leipzig): Das Ergebnis ist zu hoch. Wir waren nicht so schlecht, wir hatten auch viele gute Phasen im Spiel. Wir hatten Pech mit dem Elfmeter zum 0:1, das ist bitter so fr├╝h. Die zwei n├Ąchsten Treffer kassieren wir viel zu schnell nach Wiederanpfiff. Aber wir sind in einer Phase, wo vieles neu ist, das geht nicht von heute auf morgen. Wir m├╝ssen positiv bleiben.

Kevin Kampl (Spieler RB Leipzig): "Im ersten Moment kommt der Ball gerade auf mich zu, dreht aber dann. Das Ding tut mir leid f├╝r die Mannschaft, denn es ist bitter, wenn du so fr├╝h durch einen Elfmeter in R├╝ckstand ger├Ątst. Heute hat uns wieder die Klarheit beim letzten Pass und in der letzten Aktion gefehlt. Wir spielen uns bis 20 Meter vor das Tor gut durch, danach aber fehlt uns die ├ťberzeugung, die klare Idee, der letzte Wille, unbedingt treffen zu wollen. Das Schlimmste, was uns jetzt passieren kann, ist in Panik zu verfallen. Das werden wir nicht tun. Bei uns ist vieles neu, wir sind in einer Umbruchphase. Wir m├╝ssen diesem Lernprozess seine Zeit geben. (RBlive/hen/ukr)