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„Wir haben Appetit” RB erwartet Basaksehir defensiver als Augsburg

Teuerster Spieler von Basaksehir: der Bosnier Edin Visca.

Teuerster Spieler von Basaksehir: der Bosnier Edin Visca.

Julian Nagelsmann handelte den souveränen Erfolg im Spitzenspiel der Bundesliga und die untermauerte Tabellenführung samt Klubrekord – neun Auswärtsspiele ohne Niederlage – mit kühler Geschäftsmäßigkeit ab. Doch als der Trainer von RB Leipzig nach dem nie gefährdeten 2:0 (1:0) beim FC Augsburg über die Champions League sprechen sollte, leuchteten plötzlich seine Augen. „Das war ein schönes Erlebnis”, sagte Nagelsmann voller Stolz über den Halbfinal-Einzug im August, „wir haben Appetit bekommen.” Also: Auf ein Neues!

Nagelsmann ironisch: „Halbfinale Mindestziel”

Und zwar am Dienstag (21 Uhr/DAZN) gegen den vom türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan protegierten Basaksehir FK aus Istanbul - mit unverändert hohen Ambitionen. „Wenn man einen guten Start hinlegt, ist das Halbfinale natürlich das Mindestziel", sagte Nagelsmann in einer Schalte bei Sky90, betonte aber: „Ihr seht hoffentlich mein süffisantes Lächeln.”

Denn eigentlich sei es „vermessen” erneut von den Top vier zu träumen. Schon die Gruppe H sei „anspruchsvoll”, dort wartet schließlich ein Wiedersehen mit Halbfinal-Gegner Paris St. Germain und in Manchester United ein weiterer Top-Gegner. „Aber wir müssen uns nicht verstecken”, sagte Nagelsmann und gab selbstbewusst das Achtelfinale als Ziel aus.

Vor dem Start in die „Königsklasse” war Augsburg genau der richtige Gegner. „Ich gehe davon aus, dass sie ähnlich wie Augsburg spielen, vielleicht ein bisschen tiefer, dass sie nicht jedes Mal vorne pressen. Sie haben viele unglaublich erfahrene Spieler, die schon einiges erlebt haben”, sagte Nagelsmann. „Wir versuchen, ein gutes Auftaktspiel zu haben, drei Punkte zu holen und dann über die Gruppenphase hinaus zu kommen.”

Nagelsmann: Besser alle gesund, als viel zu rotieren

Dann aber müsse RB „reifer” spielen, betonte Nagelsmann. Angelino monierte „viele Fehler” in der Schlussphase, die nicht nur Poulsen „wild” fand. Nagelsmann sprach von „unnötiger” Hektik. Doch es sei ihm lieber, dass er seine stets torhungrige Mannschaft mitunter bremsen, „als dass man sie ständig antreiben muss”.

Große Rotationspläne hat Nagelsmann nicht. „Ich bin kein großer Freund davon, immer acht, neun Spieler zu wechseln”, sagte er vor dem Spiel gegen den türkischen Meister.

Allerdings, so betonte Nagelsmann, sei es in dieser Saison für einige Mannschaften besonders kompliziert. Bayern und Leipzig beispielsweise hätten keine normale Vorbereitung auf die Spielzeit gehabt, es gebe keine Winterpause, zahlreiche Nationalspieler müssten abgestellt werden. Damit erhalte die Rotation eine größere Bedeutung.

„Da kommt es einerseits darauf an, die Topleistungen abzurufen aus körperlicher Sicht und andererseits gesund zu bleiben. Wenn man irgendwann drei, vier Verletzte hat, müssen andere mehr spielen, und dann steigt auch bei denen die Verletzungsgefahr. Wenn du dann acht oder neun Verletzte hast, kannst du es nicht mehr auffangen”, warnte der RB-Trainer. Deshalb gehe es vor allem darum, die Spieler gesund zu halten. „Wenn das der Fall ist, muss man auch nicht rotieren.” (RBlive/sid/dpa/ukr)