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„Wir wollten ein Zeichen setzen” Die Reaktionen nach dem 2:0-Sieg gegen Stuttgart

Das Gefühl nach zuvor drei sieglosen Heimspielen: Willi Orban & Co. beglückwünschen Emil Forsberg.

Das Gefühl nach zuvor drei sieglosen Heimspielen: Willi Orban & Co. beglückwünschen Emil Forsberg.

Die ersten Reaktionen der Protagonisten nach dem 2:0 (0:0) von RB Leipzig gegen den VfB Stuttgart:

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Wir haben die Umschaltmomente in der ersten Hälfte nicht gut genutzt, wir haben zu lange gebraucht, immer wieder nach hinten um den ganzen Block herum spielen müssen. Unser Timing im Freilaufen war nicht so gut, dass wir schnell hinter die Kette hätten kommen können. Mit der ersten Aktion in der zweiten Hälfte durch eine Halbfeldflanke machen wir dann das 1:0 und haben dann viele Chancen und eine viel bessere Restfeldverteidigung gegen Köln. Es ist schwer, dann ein Feuerwerk abzubrennen, weil der Gegner extrem tief steht. Am Ende kannst Du hier dennoch vier, fünf Tore schießen. Es war vor dem Pokal-Halbfinale wichtig, dass wir eine gute Leistung fahren mit einem guten Ergebnis.”

Pellegrino Matarazzo (Trainer VfB Stuttgart): „Es war klar, dass wir Chancen überstehen müssen in Leipzig. Bitte war, dass dann der Gegentreffer direkt nach der Halbzeit passiert ist. Mir hat gefallen, dass wir trotz Rückstands weitergemacht haben.”

Emil Forsberg (Torschütze RB Leipzig): „Für uns war es ein wichtiger Sieg, auch wenn wir durch den Platzverweis ein bisschen Hilfe hatten. Wir wollten nach dem vergangenen Spiel ein Zeichen setzen. Die erste Hälfte war schwierig. Deshalb war es gut, dass wir nach der Pause gleich getroffen haben. Wir haben zuletzt trainiert, dass wir wieder mehr Spaß am Ball haben und endlich Tore machen. Egal wie.”

Peter Gulacsi (Torhüter RB Leipzig): „Ich hatte sehr, sehr wenige Altionen heute, ich hatte in 90 Minuten nichts zu halten. Wir haben zuletzt fünf Punkte liegenlassen, da war es wichtig heute, die drei Punkte mitzunehmen.”

Marc Oliver Kempf (Abwehrspieler VfB Stuttgart): „Gregor Kobel hat uns den Rücken freigehalten, was er heben konnte, hat er gehoben. Wir wissen, was wir an ihm haben. Gerade bei einer jungen Mannschaft wie bei uns merkt man schon, wenn vier fünf Spieler verletzt fehlen, die alle auch in der ersten Elf hätten stehen können. Wir können froh sein, dass das gegen Ende der Saison passiert, wo es nicht mehr um das ganz große Ganze geht und wir am rettenden Ufer stehen.”

(RBlive/ukr/mhe)