Neuer Sportdirektor bei RB Leipzig?

Stuttgart könnte Hitzlsperger im Februar freigeben - Sky: RBL hat andere Wunschlösung

Von ukr 05.01.2022, 16:42 • Aktualisiert: 06.01.2022, 16:24
Kennen und schätzen sich: RB Leipzigs Chef Oliver Mintzlaff und Thomas Hitzlsperger.
Kennen und schätzen sich: RB Leipzigs Chef Oliver Mintzlaff und Thomas Hitzlsperger. imago/Christian Schroedter

Thomas Hitzlsperger könnte vom VfB Stuttgart bereits im Februar, spätestens wohl im April freigestellt werden. Damit stünde der Ex-Nationalspieler RB Leipzig wohl bereits im Frühjahr und nicht erst im Sommer als neuer Sportdirektor zur Verfügung.

Die Sport-Bild (Print) berichtet in der aktuellen Ausgabe, dass der designierte VfB-Vorstandsvorsitzende Wehrle bereits im Februar einsteigen könnte. Das wünschen sich zumindest die Stuttgarter. Mit seinem aktuellen Arbeitgeber Köln ist das zu klären. Spätestens wird Wehrle Mitte April einsteigen. Spätestens dann müsse Hitzlsperger, der noch Vertrag bis Oktober hat, aber nach einem Streit mit VfB-Präsident Claus Vogt zur lame duck geworden ist, seinen Schreibtisch räumen.

Das könnte auch im Interesse des ehemaligen Mittelfeldspielers sein, denn seit Monaten wird spekuliert, dass der 39-Jährige der neue Sportdirektor sein könnte, mit dem sich RB bereits geeinigt hat.

UPDATE: Laut Sky-Reporter Philipp Hinze ist an dem Leipzig-Gerücht nichts dran. Hitzlsperger sei "zum gegenwärtigen Zeitpunkt weder die Wunschlösung noch eine seriöse Option", schrieb er am Donnerstag auf Twitter. 

Hängepartie um neuen Sportdirektor bei RB Leipzig

Ursprünglich hatte Rasenballsport im vergangenen Juli einen Nachfolger für Markus Krösche präsentieren wollen, doch Kandidaten sagten entweder ab oder wurden wie Horst Heldt nicht für optimal befunden. Der Wunsch von Klubboss Oliver Mintzlaff ist es nun, den neuen Mann im Januar zu präsentieren. Doch bei der Vorstellung von Trainer Domenico Tedesco, der neue Sportdirektor befand den neuen Coach bereits für gut, äußerte Mintzlaff, dass dieser Termin wohl nicht zu halten sei. Spätestens im Sommer soll die zentrale Stelle aber nachbesetzt sein.

Die Personalie Hitzlsperger würde also gut zum ungewissen Zeitpunkt der Verpflichtung und zum Stellenprofil passen; zudem haben die RB-Bosse blendende Kontakte ins Stuttgarter Umfeld, wie auch die Verpflichtung des früheren Stuttgarters Mario Gomez als Technischer Direktor für die globale Fußballabteilung von Red Bull zeigt.

Aktuell sind Chefscout Christopher Vivell und der Kaufmännische Leiter Sport, Florian Scholz, gemeinsam mit Mintzlaff und ihren Teams für die sportlichen Geschicke bei RB Leipzig verantwortlich.