Gulacsi-ersatz gesucht

Philipp Tschauner ist keine Option: So plant RB in der Torwartfrage

Von Ullrich Kroemer Aktualisiert: 06.10.2022, 16:30
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Keine Option: Philipp Tschauner soll nicht reaktiviert werden. (imago/motivio)

Jene Spielerberater, die vertragslose Torhüter unter ihren Klienten haben, dürften gerade massiv bei RB Leipzigs Kaderplanern Christopher Vivell und Frank Aehlig vorstellig werden. Nach RBlive-Informationen prüft und präferiert der Klub nach der Kreuzband-Verletzung von Stammkeeper Peter Gulacsi die Option, mitten in der Saison kurzfristigen Ersatz zu verpflichten.

Denn RB hat nun ein Keeper-Problem. Hinter der neuen Nummer eins Janis Blaswich hat Trainer Marco Rose nur die Youngster Jonas Nickisch (18) und Timo Schlieck (16) zur Verfügung, die beide keinerlei Profi-Erfahrung haben. Es besteht also dringend Handlungsbedarf.

Außerhalb der Transferperiode darf nur ein vertragsloser Spieler einen neuen Vertrag unterschreiben. Dieser Markt ist begrenzt. Eine Option könnte etwa der frühere St. Paulianer Robin Himmelmann, zuletzt KAS Eupen, oder der Österreicher Richard Strebinger (letzter Klub: Legia Warschau) sein. Auch der Norweger Örjan Nyland, zuletzt FC Reading, wäre eine Möglichkeit.

Die gesamte Liste der vertragslosen Torhüter bei transfermarkt.de.

Die naheliegendste Variante wäre gewesen, Ex-RB-Torhüter Philipp Tschauner zu reaktivieren. Angeblich rein zufällig schaute der bald 37-jährige derzeitige Nachwuchs-Torwarttrainer am Donnerstag beim Spielersatztraining als Tribünengast vorbei.

Erst im Sommer hatte „Tschauni” seine Karriere beendet, ist nach wie vor topfit und signalisierte, dass er Lust auf den Job hätte. Doch laut RBlive-Informationen planen die RB-Macher nicht mit dem im Team äußerst beliebten Routinier.