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Ex-RB-Stürmer Röttger kritisiert DFB für Umgang mit Spielern

Timo Röttger stürmt für die SG Sonnenhof Großaspach in der 3. Liga.

Timo Röttger stürmt für die SG Sonnenhof Großaspach in der 3. Liga.

Timo Röttger, ehemaliger Aufstiegsheld von RB Leipzig, hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) in einem Interview stark kritisiert. Angesichts des geplanten Fortsetzung der 3. Liga womöglich noch im Mai sorgt sich der Stürmer von der SG Sonnenhof Großaspach um seine Gesundheit – und die seines Umfelds.

„Jedem sollte eigentlich klar sein, dass ein kurzfristiger Re-Start unverantwortlich wäre. Dafür war die Pause zu lang“, sagte Röttger im Gespräch mit „liga3-online“. Die Spieler seien nicht fit für die Belastung mit dauerhaften englischen Wochen, wie sie der DFB für die 3. Liga angedacht hat: „Besonders bei älteren Spielern wie mir können schwere Verletzungen das Karriereende bedeuten. Der aktuelle Umgang mit uns Spielern von Seiten des Verbands ist nicht akzeptabel.“

Dazu komme die Angst vor Corona-Infektionen und den möglichen Folgen. „Vor allem ältere Familienmitglieder aus der Risikogruppe möchte man – unabhängig vom Spielbetrieb – schützen“, sagte Röttger. Generell sei er zwar bereit, die Saison zu Ende zu spielen, sieht dafür aber keine realistische Chance: „Wie soll das bis Ende Juni funktionieren?“

Timo Röttger kritisiert DFB: Konzepte für Zukunft der 3. Liga fehlen

Zudem sieht Röttger auch keine Chancengleichheit in der 3. Liga. „Wir können nicht mehr von einem fairen Wettbewerb sprechen, wenn Team A einige Wochen mehr Vorbereitungszeit hatte als Team B, das noch nicht auf den Trainingsplatz durfte“, sagte Röttger. Die stark abstiegsbedrohte  SGA gehört in der heillos zerstrittenen 3. Liga zum Lager der Abbruch-Befürworter.

Vom DFB vermisst der Ex-RB-Stürmer (89 Partien und zwei Aufstiege zwischen 2011 und 2014) zudem den Willen, die Spieler in die Entscheidungen mit einzubeziehen. „Videokonferenzen mit allen Drittliga-Kapitänen wären eine Möglichkeit gewesen“, sagt Röttger: „Schließlich sind wir die Personen, die auf dem Platz stehen und das Gesundheitsrisiko tragen.“ Die Spieler seinen bei allen Planungen des Verbandes aber „auf der Strecke geblieben“.

Mit seiner Kritik am DFB geht der 34-Jährige sogar noch einen Schritt weiter. „Ich finde, dass sie erneut grundsätzliche Probleme aufzeigt, die es seit Jahren in der 3. Liga gibt“, sagt Röttger über die aktuelle Diskussion: „Vielleicht ist die aktuelle Lage eine Chance, langfristige Konzepte für eine bessere Zukunft der 3. Liga zu erstellen.“ Dafür will der DFB eine Taskforce mit Experten gründen. (RBlive)

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