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Auflösung der U23 auch aus Angst vor Anfeindungen in der dritten Liga

„Ihr Hurensöhne“ – BVB-Ultras bei den Amateuren werden deutlich.

„Ihr Hurensöhne“ – BVB-Ultras bei den Amateuren werden deutlich.

Überraschend kam die Ankündigung von Ralf Rangnick zur Mitte der Saison, die Reservemannschaft im Sommer aufzulösen. Jetzt legte Thomas Albeck, Leiter der Nachwuchsakademie, ein paar Argumente nach.

Leipzigs Sportdirektor hatte vor allem den logistischen Aufwand angeführt, der für eine zweite Seniorenmannschaft in keinem Verhältnis stehe. Stattdessen wolle man durch die Aufgabe der U23 auch die U19 näher an das Profiteam heranführen. Denkbar sind zudem Kooperationen mit ausländischen Vereinen, um den eigenen Talenten auf Leihbasis Spielpraxis im Herrenbereich zu sichern.

Tortur bei Auswärtsspielen in der dritten Liga verhindert

Thomas Albeck, bei RB Leipzig Leiter der Nachwuchsakademie, berichtete am Montagabend beim Nachwuchsleistungssport-Symposium des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) und des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) darüber, dass es auch sehr pragmatische Gründe für die Entscheidung gegeben habe. Ursprünglich wollte man die zweite Mannschaft in die dritte Liga bringen. Doch an die gab es wohl zu negative Erinnerungen an die Spielzeit 2013/14, als RB Leipzig ein Jahr lang besonders mit Anfeindungen zu kämpfen hatte. „Das Profiteam hat die Tortur ja durch. Wir wissen, was bei einigen Spielen da von gegnerischer Fanseite auf das Team zukommen würde. Das würde dann auch auf das Image des Vereins ein schlechtes Licht werfen“, sagte Albeck.

Aufstockung bei der Nachwuchsarbeit ab der U15

Die Planungen bei RB Leipzig für den schrittweisen Umbau der Red Bull Arena laufen aktuell auf Hochtouren. In der dritten Liga hätte man wohl auch die Spielstätte in Markranstädt erst umrüsten müssen, um die Sicherheitsvorschriften des DFB einzuhalten. Dennoch halte RB an seinen Zielen fest, jährlich zwei bis drei Akteure aus dem eigenen Nachwuchs an das Profi-Team heranzuführen. Dafür würde man den Unterbau weiter enorm stärken. So werden ab der kommenden Saison alle Nachwuchsmannschaften ab der U15 mit einem kompletten Betreuerstab arbeiten. Dazu gehören ein Chef- sowie ein Co-Trainer, ein Torwart- und ein Athletik-Trainer, ein Physiotherapeut, ein Psychologe und ein Videoanalyst. Insgesamt beschäftigt RB im Nachwuchsbereich 40 hauptamtliche Trainer.

(dpa|RBlive)