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Bloß kein Valium: Nagelsmann lobt Marcelo Saracchi und spricht seine Schwächen an

Marcelo Saracchi könnte für RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 in die Startelf rutschen.

Marcelo Saracchi könnte für RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 in die Startelf rutschen.
Copyright: imago/MIS

Sollte es für den angeschlagenen Marcel Halstenberg am Samstag bei RB Leipzig gegen den FC Schalke 04 (28. September ab 15.30 Uhr) nicht für einen Einsatz reichen, könnte Marcelo Saracchi die Startelf winken. Ob Julian Nagelsmann dem Uruguayer allerdings schon das Vertrauen schenkt, von Beginn an zu spielen, hängt auch an der taktischen Diszipliniertheit des Linksfußes.

Einsatz gegen Schalke 04 könnte für Marcel Halstenberg zu früh kommen

Normalerweise ist Nationalspieler Marcel Halstenberg die absolute Nummer eins auf Links, egal ob in der Viererkette oder eine Position weiter vorne als defensiv agierender Flügelspieler. Aber für das Heimspiel gegen Schalke 04 ist er noch immer fraglich. „Er wird wohl heute wieder ins Training einsteigen. Aber er hat länger gefehlt mit der Hüftproblematik und dem Oberschenkel“, so Nagelsmann. Er könne „nicht vorhersagen, ob es Sinn macht am Wochenende.“ Die Entscheidung ist einerseits eine sportliche, andererseits eine medizinische, auch im Hinblick auf die kommenden Wochen. Wir müssen es im größeren Gremium entscheiden“, so der RB-Coach.

Nagelsmann gefiel Saracchis Auftritt gegen Bremen

Deshalb drängt sich die Frage auf, ob Marcelo Saracchi mit seinem Torerfolg gegen Bremen eine Tür aufgestoßen hat. „Chelo hat viele gute Trainingseinheiten gemacht. Aber er hat noch zu tun im taktischen Bereich“, grenzte Nagelsmann gleich ein, wo noch Luft nach oben ist. „Er spielt sehr von der Seele weg, ist immer aktiv. Es hat mir gefallen, dass er nach der Einwechselung gegen Bremen aggressiv nach vorne verteidigt hat.“ Ebenso natürlich sein erstes Bundesligator. Aber: „Es ist die Aufgabe des Trainers, ihn in die richtige Richtung zu bringen. Manchmal ist es etwas zu wild.“

Nagelsmann stößt damit in dieselbe Kerbe wie ein Jahr zuvor Ralf Rangnick. „Aber es ist mir lieber, einen wilden Spieler in die taktisch richtigen Bahnen zu lenken, als einen, der taktisch diszipliniert ist, aber ansonsten Temperament hat wie ein Päckchen Valium“, so Nagelsmann. „Er ist sensibel. Ich habe ja auch gehört, wie er mit Enttäuschung im letzten Jahr umgegangen ist.“ Dagegen sei es ein großer Schritt, wie er es jetzt mit seinem Ersatzspielerdasein umgeht. „Er hat eine große Akzeptanz, was die Entscheidungen angeht. Er ist nie unverschämt, faul, träge oder sonstwas gewesen.“

Überzeugt Saracchi bis zum Schalke-Spiel?

Die Aufgabe für Saracchi ist also klar: Er braucht mehr Struktur in seinem Abwehrspiel, dann dürfte er sich mehr Spielzeit erhoffen. Sein Trainer machte aber auch klar, wieviel Konkurrenz herrscht. „Wir haben Lukas Klostermann, der auf beiden Seiten spielen kann. Wir haben Nordi Mukiele, wir haben Konrad Laimer, wir haben Marcel Halstenberg. Auch Tyler Adams, wenn er wieder gesund ist, kann diese Außenpositionen spielen, was er auch in der MLS schon gemacht hat.“ Von den aufgezählten Spielern sind zur Zeit allerdings drei nicht einsetzbar. Man darf gespannt sein, ob der uruguayische Heißsporn seinen Coach bis Samstag noch von seiner anderen Seite überzeugen kann.

(RBlive/msc)

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