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Ex-RB-Trainer Achim Beierlorzer: „Ich hege keinen Groll”

„Habe leider auch erlebt, dass es in dem Geschäft nicht nur die Sonnenseite gibt”: Achim Beierlorzer im Trainingslager im spanischen Marbella.

„Habe leider auch erlebt, dass es in dem Geschäft nicht nur die Sonnenseite gibt”: Achim Beierlorzer im Trainingslager im spanischen Marbella.
Copyright: imago/Kirchner-Media

Der einstige Leipziger Interims-Chef- und langjährige Co-Trainer und Nachwuchskoordinator, Achim Beierlorzer, bereut es trotz der Entlassung keineswegs, zum 1. FC Köln gewechselt zu sein. „Ich hege keinen Groll, sondern sage einfach nur: Schade, dass es nicht geklappt hat und wir nicht so viele Punkte eingefahren haben, sodass man hätte weiter zusammenarbeiten können”, sagte er der Allgemeinen Zeitung aus Mainz.

Beierlorzer berichtet weiter: „In der Zeit habe ich aber leider auch erlebt, dass es in dem Geschäft nicht nur die Sonnenseite gibt. Dass ausbleibender Erfolg etwas mit dem Verein und den Entscheidungsträgern macht.”

Nur ein Woche nach dem Aus in Köln heuerte Beierlorzer bei Ligakonkurrent Mainz 05 an. Sein erstes Spiel gewann das Team mit 5:1 bei der TSG Hoffenheim. „Wenn du zu einer Mannschaft kommst, die zu dem Zeitpunkt die meisten Gegentore kassiert hat, ist es klar, dass man an der Defensive ansetzen muss, besonders, wenn man vor einem Spiel gegen offensivstarke Hoffenheimer steht”, so Beierlorzer. „Man muss der Mannschaft eine Sicherheit vermitteln, sie muss wissen: Wir können gut verteidigen. Geholfen hat da, dass ich mein letztes Spiel mit Köln gegen Hoffenheim hatte und somit frische Eindrücke von dem, was uns erwartet.” Unter Beierlorzer holten die Mainzer in sechs Spielen neun Punkte und schossen beziehungsweise kassierten 13:9 Tore.

Achim Beierlorzer: „Niemand darf sich über die Sache stellen”

Der Franke war als U17-Trainer nach Leipzig gekommen und hatte von 2014 bis 2017 bei Rasenballsport gearbeitet. „Ich betone immer wieder, dass ich nicht nach Leipzig kam und dort erst diesen Fußball kennengelernt habe, sondern geholt worden bin, weil ich schon vorher die Erkenntnis für mich gewonnen habe, so spielen zu wollen und dies mit meiner Mannschaft auch umgesetzt habe”, betonte Beierlorzer nun.

„Nach zwei Jahren als U17-Trainer in Fürth habe ich beschlossen, einen anderen Fußball spielen zu lassen. Ich konnte dieses passive Abwarten im Mittelfeld nicht mehr sehen. Das entspricht nicht dem Naturell eines Fußballspielers. Auf dem Bolzplatz wollen die guten Spieler sich nicht zurückziehen und verstecken. Sie attackieren und wollen sofort den Ball haben. Und wenn sie den Ball haben, gehen sie direkt in Richtung Tor.”

Die wichtigsten Statistiken eines jeden Spiels sind für den 52-Jährigen Torabschlüsse und Sprints. „Torabschlüsse, weil sie zeigen, wie oft man das Tor bedroht. Ich möchte einen Fußball spielen lassen, bei dem viele Tore fallen. Und Sprints, weil sie ausdrücken, wie sehr ich den Gegner fordere.”

Beierlorzer selbst bezeichnet sich eher als Teamplayer, denn als Individualist: „Zur Erreichung eines Ziels darf niemand aus der Gruppe austreten. Und niemand sich über die Sache stellen. Das Team ist das alles Entscheidende.” (RBlive/ukr)

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