Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Julian Nagelsmann nach 17 Spielen mit RB Leipzig: "Wir sind voll im Soll."

Julian Nagelsmann kann mit den ersten 17 Spielen von RB Leipzig in dieser Saison zufrieden sein.

Julian Nagelsmann kann mit den ersten 17 Spielen von RB Leipzig in dieser Saison zufrieden sein.

17 Pflichtspiele hat Julian Nagelsmann mit RB Leipzig bisher schon absolviert. In Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League ist sein Klub nach insgesamt elf Siegen und drei Niederlagen noch gut im Rennen. Entsprechend positiv ist das Zwischenfazit des Trainers.

Julian Nagelsmann "sehr zufrieden" mit dem Stand der Dinge bei RB Leipzig

"Wir sind voll im Soll", erklärt Nagelsmann im Interview mit dem MDR. "Es gibt einen kleinen Abstand auf Platz 1 in der Bundesliga, aber das ist nicht dramatisch, weil wir in Schlagdistanz sind. Allerdings haben wir da auch ein paar Punkte liegenlassen. In der Champions League haben wir nur ein Spiel verloren und das war total unnötig. Im DFB-Pokal hatten wir ein schweres Los in der zweiten Runde, das wir sehr gut gemeistert haben." Nach einem Drittel der Saison könne man "sehr zufrieden" sein.

Vor allem die vier Siege aus den letzten vier Spielen mit insgesamt 20:3 Toren seien wichtig gewesen. Diese gute Gefühl nehme man nun in die Länderspielpause mit und könne danach darauf aufbauen."Der nächste Block wird noch mal intensiver. Acht Spiele sind es bis Weihnachten. Köln und Benfica sind gleich zu Beginn sehr interessante Spiele, wo wir unsere Position festigen können."

Nagelsmann lässt sich von Niederlagen nicht nervös machen

Gefestigt hat auch Julian Nagelsmann seine Position wieder, nachdem er zwischenzeitlich schon in der Kritik stand, als seine Mannschaft von sechs Spielen nur eins gewinnen konnte. Aus Sicht des Trainers sei es etwas zu früh unruig geworden. "Aber die Fußballwelt ist schnelllebig. Vor drei Wochen war ich wahrscheinlich im Ranking der am zweitschnellsten entlassene Trainer hinter Niko Kovac, jetzt liege ich wieder auf Platz 17 oder 18 und bin fest im Sattel." Nervös werde Nagelsmann selbst nur, "wenn wir Spiele verlieren und ich keine Ahnung habe, woran es liegt".

Dass Fans sich "über die Art und Weise von Niederlagen aufregen", könne er verstehen. Aber es müsse "in einem normalen Rahmen" passieren. Schließlich hätten "99,9% der Fans noch kein Wort mit mir gewechselt und können nicht bewerten, wie ich trainiere und was ich der Mannschaft mitgebe". Auch die Wortwahl in den Medien in Bezug auf Personen im Fußball sei mit "Memme", "Versager" oder anderen Begriffen oft "etwas unter der Gürtellinie".

Julian Nagelsmann über die Zusammenarbeit mit Ralf Rangick:

"Wir stehen in Kontakt, aber nicht regelmäßig, weil ich viel zu tun habe und Ralf viel für Red Bull unterwegs ist. Wir haben uns schon mehrfach ausgetauscht und Szenen angeschaut oder mal über ein Spiel gesprochen. Es ist aber kein wöchentlicher Austausch, weil das nicht nötig ist. Er hat gute Ideen und ich habe gute Ideen und wenn wir das Gefühl haben, die Ideen nebeneinanderzulegen, würde Sinn machen, dann setzen wir uns zusammen."

Julian Nagelsmann über die Unterschiede zwischen RB Leipzig und Hoffenheim:

"In Hoffenheim lag die Mannschaft brach und hat mir aus der Hand gefressen, weil es einfach nur vorwärts gehen konnte. Hier habe ich eine erfolgreiche Mannschaft übernommen. Ansonsten sind die Klubs nicht sehr unterschiedlich. Sehr kurze Entscheidungswege, schnelle Entscheidungen zusammen mit den Vorgesetzten. Bei RB ist die Profimannschaft allerdings etwas abgetrennter vom Rest des Vereins. In Hoffenheim gab es mehr Kontakt zu anderen Menschen im Klub, in Leipzig nicht, auch weil es getrennte Kantinen gibt. Vielleicht wünscht sich der eine oder andere Mitarbeiter mehr Kontakt zum Profiteam."

(RBlive/ mki)