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Kaderplanung mit Nagelsmann in Leipzig – „Werbe keine Spieler ab!“

Julian Nagelsmann steht mit der TSG Hoffenheim in der Vorbereitung auf dem Platz, plant aber zugleich den Kader mit RB Leipzig.

Julian Nagelsmann steht mit der TSG Hoffenheim in der Vorbereitung auf dem Platz, plant aber zugleich den Kader mit RB Leipzig.
Copyright: imago/Jan Huebner

Nur noch wenige Monate sind es, bis Julian Nagelsmann nach neun Jahren bei der TSG Hoffenheim seinen Dienst als Trainer von RB Leipzig antreten wird. Im Interview bei stimme.de nahm er ausführlich Stellung zu seinem bevorstehenden Abschied, seinen Planungen mit RB Leipzig und den Besonderheiten des Fußballgeschäfts.

Tränen fließen nach neun Jahren in Hoffenheim

Sportlich falle ihm der Abschied nicht so schwer, emotional aber schon. „Mit jedem Spiel geht es halt mehr Richtung Ende zu“, bemerkt er bei Alltäglichem, wie der letzten Mannschaftsbesprechung der Wintervorbereitung. Es wird nicht nur berufsbedingt emotional nach neun Jahren hier in diesem Verein.“ Privat habe sich der gebürtige Münchner mit seiner Familie sehr gut eingelebt. „Es werden auf jeden Fall ein paar Tränchen vergossen werden.“ Sein vierjähriger Sohn sei bereits vorbereitet auf den Umzug und mit seiner Mutter im Leipziger Zoo gewesen. Im Gegensatz zu Nagelsmann selbst kenne der auch die neue Wohnung bereits. „Ich bezahle sie bislang nur (lacht).“

Julian Nagelsmann: „Ich muss nur Ja oder nein sagen“

Stattdessen hat der kommende Trainer aber mittlerweile mit RB Leipzig über das kickende Personal gesprochen. „In der digitalen Welt geht das ja alles schnell, da kriegt man eine WhatsApp und man schreibt eine WhatsApp zurück.“ Einmal sei er aber auch zu einer Besprechung in Leipzig gewesen, wo er entscheiden konnte, auf welchen Positionen er Bedarf sieht. „Der Rest wird nun dort vorbereitet und ich muss nur noch Ja oder Nein sagen“, so Nagelsmann über eine Liste möglicher Neuzugänge, von denen mit Tyler Adams und Amadou Haidara bereits zwei angekommen sind.

Auch wenn er selbst keinen Spieler in Hoffenheim aktiv abwerben will, begrüßt er womöglich noch einen Hoffenheimer. „Natürlich gibt es Spieler, die sagen, das war schön mit Julian und ich würde gerne mit ihm weiter machen. Dann ist das der Spielerwunsch und der Spieler darf es gerne selbst regeln“, so Nagelsmann. In der Wintertransferphase wurde zuletzt Nadiem Amiri mit RB in Verbindung gebracht.

Kein Freund von Vier-Augengesprächen aus Prinzip

Auch zu seiner Führungsrolle ließ Nagelsmann Interessantes verlauten. Er sei kein Fan von vielen Einzelgesprächen, zum Beispiel mit Ersatzspielern, obwohl sie immer mehr gefordert werden. „Diese ‚Ich-AGs‘, und das meine ich gar nicht negativ, brauchen extrem viel Zuwendung über Vier-Augengespräche. Stattdessen wäre der Austausch im Mannschaftskreis vielleicht ratsamer.“ Er empfiehlt stattdessen einen Schritt zurück vom Fußballgeschäft, denn den Profis gehe es auch ohne Einsätze doch sehr gut. Manche Profis würden aber eher „sauer und trainieren bewusst schlechter. Damit tun sie mir aber nicht weh, sondern schaden sich selbst.“ Man darf gespannt sein, wie und mit welchem Kader der meinungsfreudige Trainer im Sommer bei RB umgehen wird.

(RBlive/msc)

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