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Kein Handy-Verbot mehr bei RB Leipzig unter Nagelsmann

Julian Nagelsmann (RB Leipzig) sieht die heutige Handynutzung kritisch.

Julian Nagelsmann (RB Leipzig) sieht die heutige Handynutzung kritisch.

RB Leipzigs Cheftrainer Julian Nagelsmann ist nicht dafür bekannt, Phrasen zu dreschen. Im Interview mit RB-Fans zeigt sich der gebürtige Münchner von seiner privaten Seite. Und plauderte mit den Fragestellern darüber, wie er seine Frau kennenlernte, was er nach der Rente für Pläne verfolgt und warum zu viel Zeit am Handy zum Problem wird.

Nagelsmann sieht Smartphones als großes gesellschaftliches Problem der Zukunft

Schon unter Ralf Rangnick war die Handynutzung bei den Profis Thema, denn es wurde ein Verbot in der Kabine eingeführt und durchgesetzt. Die strenge Regelung gibt es in der Form nicht mehr. Es könne ohnehin nicht ständig jemand durch die Kabine laufen und es kontrollieren, so Nagelsmann. Aber er sieht die Problematik nicht nur im Profisport. „Ich glaube, dass es ein großes gesellschaftliches Problem ist oder wird.“ Der RB-Coach sehe häufig Teenager in Gruppen „jeweils mit dem Smartphone durch die Gegend laufen, aber nicht miteinander kommunizieren.“ Sich selbst nimmt er da nicht aus, sondern findet es „echt irre, wenn ich im Wochenbericht sehe, dass ich am Tag über drei Stunden auf das Smartphone geschaut habe.“

Geschwindigkeit und Konzentrationspflicht zum Abschalten

Zum Ausgleich dafür kann er den Kopf am besten mit Sport freibekommen. Dafür eignet sich aber Fußball nur bedingt, wenn man ohnehin ständig mit dem Ball befasst ist. Stattdessen steht er vor allem auf Rad- und Wassersport, den er im Sommer schon gerne mal an den nahegelegenen Seen betreibt. Vom Hauptsponsor bei RB gab es die passende Surfausrüstung. Aber auch auf dem Motorrad kann man den 32-Jährigen im Großraum Leipzig sehen. „Alle Sportarten in denen du Geschwindigkeit mit einer gewissen Konzentrationspflicht kombinierst, beispielsweise, weil du es sonst nicht auf das Surfboard schaffst oder beim Motorradfahren nicht die Kurve bekommst, sind gut, um den Kopf freizukriegen.“

RB Leipzig in der Länderspielpause

Zur Zeit kann er das auch am Cottaweg. Denn in der Länderspielpause nutzt das Trainerteam erneut die Abwesenheit der zahlreichen Nationalspieler, um den Übrigen mit trainingsfreien Tagen etwas Raum zur Erholung zu geben.

(RBlive)