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"Kaderplanung darf nie dogmatisch sein" Markus Krösche hat in Frankfurt mehr Freiheiten

Markus Krösche arbeitet nun für Eintracht Frankfurt.

Markus Krösche arbeitet nun für Eintracht Frankfurt.

Markus Krösche verließ RB Leipzig als Sportdirektor noch während der vergangenen Saison überraschend und fand mit Eintracht Frankfurt umgehend einen neuen Verein. Im Interview mit der Sport Bild (Mittwoch) gab er sich diplomatisch zu seinem Abschied und sprach auch über die RB-Philosophie bei der Kaderzusammenstellung.

Knappe Dankesworte nach Abschied bei RB

Nach außen entsprach sein Abschied in Leipzig den kommunikativen Gepflogenheiten, beide Seiten ließen sich allerdings mit denkbar knappen Dankesworten zitieren. Details der Reibungspunkte blieben soweit intern, Krösche soll Gerüchten zufolge den Nagelsmann-Transfer abgelehnt und Mintzlaff an ihm vorbei verhandelt haben. Außerdem hätte ihm das internationale Netzwerk gefehlt, heißt es an anderer Stelle. Eine weitere Zusammenarbeit sahen alle Beteiligten jedenfalls ausgeschlossen, nun ist bei der Eintracht.

Krösche hatte eingeschränkte Möglichkeiten

"Ich denke nicht in Karriereschritten", sagt Krösche auf die Frage, ob der Wechsel nach Frankfurt ihn durch seine neue Position auf Sportvorstand eher vorangebracht oder aufgrund der Möglichkeiten der Klubs zurückgestuft habe. Eine typische Antwort des stillen Westfalen. Der auch bei RB Leipzig intern mit niemanden atmosphärische Probleme gehabt habe. "Auf meinen bisherigen Stationen hat sich keiner beschwert, dass ich ihn zu hart oder weich angepackt habe", so Krösche. Differenzen gab es offensichtlich doch, allerdings im fachlichen Bereich. Die Aufgabenteilung mit Christopher Vivell und Florian Scholz hatte ihn schon vor seinem Abgang in seinem Wirkungsgrad beschnitten, in Frankfurt hat er nun größere Freiheiten.

Kaderplanung in Frankfurt weniger dogmatisch

Die wird er auch mit Blick auf das Spielerprofil anders nutzen. In Leipzig wurde unter seiner Regie kein Spieler über 24 Jahren verpflichtet abgesehen von Ersatzkeeper Philipp Tschauner. Seit der Bundesligazugehörigkeit war Kevin Kampl mit 26 Jahren die einzige Ausnahme. Sein neuer Arbeitgeber ist da weniger streng. "Kaderplanung darf nie dogmatisch sein. Bei allem Denken an Potenziale für die Zukunft darf man nie vergessen, dass man auch Spieler braucht, die einen sofort verbessern", so Krösche. Grundsätzlich mache es aber Sinn, hauptsächlich auf junge Spieler zu setzen. Denn auch in Frankfurt ist es Teil seiner Aufgabe, Marktwerte zu generieren. 

(RBlive/msc)