Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Ein Angebot von Dumont Newsnet Logo

Rangnick irritiert über Keller-Kritik – Poulsen fehlt als „Plan B“

Yussuf Poulsen fehlt RB Leipzig für eine alternative im Spiel.

Yussuf Poulsen fehlt RB Leipzig für eine alternative im Spiel.
Copyright: imago

Mit Yussuf Poulsen fällt einer der wichtigsten Spieler der Hinrunde für weitere Wochen aus. Für Ralf Rangnick ist das Fehlen seines Stürmers der Grund, warum RB Leipzig im Moment eine alternative Spielweise fehlt.

Ist RB Leipzigs Spielphilosophie zu einseitig?

Mitte Januar erregte Jens Keller in einem Interview für Aufsehen, als er die Spielphilosophie von RB Leipzig als zu einseitig kritisierte. Auch in der Runde beim Sport1-Doppelpass gab es unterschiedliche Auffassungen über die Variabilität von RB Leipzigs Pressing. Marcel Reif outete sich beispielsweise als Verfechter von ruhigeren Ballbesitzphasen. „Man darf schon sagen, mir ist das zu fiebrig. In so einem Spiel wie gegen Leverkusen, da wünsche ich mir manchmal, dass da mal jemand auf den Ball tritt.“

Ralf Rangnick: Durch Ballgeschiebe gegen VfL Wolsburg verloren

Ralf Rangnick hingegen verteidigte seine grundsätzliche Auffassung des Fußballspiels, die er in allen Mannschaften bei RB Leipzig spielen lässt. „Wenn Plan B bedeutet, dass wir uns hinten die Bälle quer zuspielen, ist das nicht unser Spiel. Das haben wir teilweise gestern gemacht, das war mir dann zu ruhig. Deswegen haben wir am Schluss auch verloren.“

Irritationen über Keller-Kritik

Durchaus gestehe er jedem zu, mit der Spielweise von RB Leipzig nichts anfangen zu können. Ralf Rangnick führte aber auch aus, wieso er die Aussagen von Jens Keller nicht verstehen konnte. „Mich hat das Zitat irritiert, weil Jens bei uns hospitiert hat. Ich habe das nur dort gemacht, wo mich etwas interessiert oder ich fasziniert bin von der Art, Fußball zu spielen.“ Er gehe eigentlich davon aus, dass das auch bei Jens Keller der Fall war. „Insofern finde ich den Spruch etwas unglücklich. Er hat ja bei uns sogar seinen aktuellen Co-Trainer kennengelernt.“

Yussuf Poulsen fehlt als Anspielstation in der Spitze

Einige der Anwesenden waren der Meinung, Yussus Poulsen müsse mehr zustande bringen als ein Saisontor, um dauerhaft zur Stammelf zu gehören. Ralf Rangnick erklärte, wo er die Qualitäten des Dänen sieht. „Der Ausfall tut uns weh, weil wir sonst mal lange Bälle auf Yussuf Poulsen schlagen könnten. Wenn er zurück kommt, haben wir wieder ein anderes Element in unserem Spiel, das uns im Moment abgeht.“

Er verwies auch darauf, wieviele Tore Yussuf Poulsen so miterarbeitet hat, ohne sie selbst zu erzielen. „Wenn er auch noch soviele Tore schießen würde wie Aubameyang oder Lewandowski, wäre er nicht bei uns“, so Rangnick. Nach der Länderspielpause erwartet Rangnick den schnellen Stoßstürmer zurück.

Armin Veh: RB kann auch Ballbesitz

Nicht ganz einverstanden war Armin Veh mit der Kritik, RB Leipzig sei zu unflexibel. „Wenn es gut funktioniert, reicht ein System aus.“ Außerdem entspreche das nicht ganz der Realität. „Es ist ja nicht so, dass ihr nicht wisst, was ihr mit dem Ball macht. In Augsburg habt ihr viel mit dem Ball gespielt und auch das war ordentlich.“

Ralph Hasenhüttl: Flexibel, aber nicht immer erfolgreich

Auch Trainer Ralph Hasenhüttl hatte zuletzt insbesondere die erhöhte Flexibilität durch neue Grundformationen als Erfolgsfaktor ausgemacht. Allerdings nach der Niederlage gegen den VfL Wolfsburg auch zugegeben, nicht für alle Spielsituationen die richtigen Lösungen zu finden. Auch er erwartet daher Yussuf Poulsen sehnlichst zurück.

Das könnte Dich auch interessieren