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Rangnick stellt kar: Nagelsmann wird „der absolute Chef“ bei RB

Noch Konkurrenten, bald gemeinsam für RB verantwortlich: Julian Nagelsmann (l.) und Ralf Rangnick.

Noch Konkurrenten, bald gemeinsam für RB verantwortlich: Julian Nagelsmann (l.) und Ralf Rangnick.
Copyright: imago/Jan Huebner

Noch ist Ralf Rangnick Trainer und Sportdirektor in Personalunion bei RB Leipzig. Das ändert sich im Sommer, wenn Wunschlösung Julian Nagelsmann das Traineramt bei RB übernimmt. Dann verliert Rangnick etwas Macht – und kann damit offenbar gut leben.

„In jedem Verein, auch bei uns, ist der Cheftrainer der absolute Chef“, sagte Rangnick am Sonntag bei „Wontorra – der Fußball-Talk“  bei Sky Sport News HD. Und kündigte gleich die erste Veränderung an: „Ich werde mich nächstes Jahr wieder oben auf die Tribüne setzen. Insofern ist völlig klar, dass Julian Nagelsmann, was das Tagesgeschäft angeht, das Sagen hat.“

Ralf Rangnick freut sich auf Diskussionen mit Julian Nagelsmann

In der Zusammenarbeit mit dem aktuellen Hoffenheim-Trainer, dessen Wechsel nach Leipzig schon länger feststeht, sieht Ralf Rangnick mehr Chancen und Möglichkeiten als Risiken – auch wenn die Fußball-Philosophie der beiden nicht deckungsgleich ist. „Natürlich werden wir das eine oder andere hinter verschlossenen Türen diskutieren, aber dass Julian Nagelsmann der absolute Chef ist, ist vollkommen logisch“, sagte Rangnick.

Bevor die gemeinsame Zeit in Leipzig beginnt, hat Rangnick noch eine andere Sorge. „Im Moment sind wir Rivalen, das ist spannend“, sagte der 60 Jährige: „Wir spielen in ein paar Wochen wieder gegeneinander, da will er nicht ein drittes Mal verlieren.“ Das Hinspiel gewann Rangnick mit RB 2:1 in Hoffenheim, auch im DFB-Pokal warf Leipzig die Sinsheimer raus.

Am 25. Februar ist Nagelsmann dann erneut in der Red Bull Arena zu Gast – dann zum vorerst letzten Mal als Gäste-Trainer. (rblive)

 

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