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Wo liegen die Probleme bei RB Leipzig?

Ralph Hasenhüttl ist bei RB Leipzig derzeit als Brandbekämpfer und Problemlöser gefordert

Ralph Hasenhüttl ist bei RB Leipzig derzeit als Brandbekämpfer und Problemlöser gefordert

Nach dem 1:2 von RB Leipzig gegen den 1. FC Köln ist rund um RB eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Siebenmal lag der Verein in der Bundesliga nach der Winterpause in Führung. Nur drei der Spiele konnte man gewinnen. Gegen den HSV spielte man nach Führung unentschieden. In Freiburg, in Frankfurt und gegen Köln verlor man nach 1:0 noch jeweils 1:2 und konnte nach dem Rückständen nicht mehr zurückschlagen.

RB Leipzig mit der Bilanz eines Abstiegskandidaten

In den letzten elf Spielen holte RB Leipzig nur zwölf Punkte. Das ist die fünftschlechteste Bilanz aller Bundesligisten. Je acht Punkte verlor man dabei auf Dortmund und Frankfurt, steht allerdings in dieser Zeit auch punktgleich mit Hoffenheim und zwei Punkte vor Mönchengladbach.

In der Defensive ließ man bisher bereits 33 Tore zu. In der gesamten letzten Saison waren es nur 39 Gegentreffer. Offensiv steht man derzeit bei 37 Toren und ist damit weit von den 66 Toren der Aufstiegssaison entfernt.

Überfordert Ralph Hasenhüttl sein Team mit dem Wunsch nach Spielkontrolle?

Bei den medialen Beobachtern macht man verschiedene Gründe für die Probleme in dieser Spielzeit aus. Die Mitteldeutsche Zeitung meint, dass der Kader von der Spielidee von Ralph Hasenhüttl überfordert wirkt. Gegen Köln hatte der Trainer seiner Mannschaft ein spielstarkes Gesicht gegeben und war auch nach der Pause nicht zum Absichern der Führung übergegangen.

„Was hat der Trainer vor?“, fragt sich das Blatt. „Die ganze Saison über schon zeichnet sich ab, dass der Coach vom alten Pressing-Fussball weg will. Zum einen, weil viele Gegner für diese Art Fußball zu tief stehen. Aber auch, weil er sich selber zu einem Topteam-Trainer ausbilden will, der Dominanz und Spielkontrolle kann?“ Es stelle sich dabei auch die Frage, ob der Wunsch nach Spielkontrolle mit den Wünschen von Sportdirektor Ralf Rangnick übereinstimmt, der in der Winterpause noch „forderte, zum alten System zurückzukehren“.

Mentalitätsproblem bei RB Leipzig?

Ein „Mentalitätsproblem“ macht derweil BILD aus. Und bezieht sich dabei auf Yussuf Poulsen, der nach der Niederlage gegen Köln gefordert hatte, dass man auch „mal richtig arbeiten“ und nicht immer nur „kurz, kurz spielen“ muss.

„Vom so oft beschworenen ‚Teamspirit‘ war fast nix zu sehen, als es eng wurde“, so das BILD Urteil nach dem Spiel gegen Köln. „Weil jeder nur noch für sich spielt und einige mit den Gedanken schon woanders sind? Diverse Spieler sind scheinbar mehr mit Vertragsverlängerungen und Angeboten anderer Klubs beschäftigt als mit ihrer eigenen Leistung.“

Ist RB Leipzig das Wir-Gefühl verloren gegangen?

In dieselbe Kerbe schlägt die LVZ, die das „Wir-Gefühl“ vermisst: „Die Roten Bullen der Vorsaison zogen zig knappe Spiele mit Willen und Unbekümmertheit auf ihre Seite. An diesen Stellen wurde es in dieser Saison weniger. Weil RB anders wahrgenommen und bespielt wird. Aber auch, weil das Wir-Gefühl längst nicht mehr so ausgeprägt ist.“

Problematisch sei beispielsweise, dass die französisch-sprachigen Spieler „beim Warmmachen unter sich bleiben“. Zudem laufen verschiedene Spieler ihrer Form hinterher oder seien unzufrieden. Nicht jeder im Team verstehe es, dass Naby Keita trotz durchwachsener Leistungen eine Einsatzgarantie hat, wenn er gesund ist. Timo Werner hadere damit, dass er manchmal nur auf der Bank sitzt. Marcel Sabitzer habe abgebaut, seitdem er mit RB über eine Vertragsverlängerung verhandelt.

Viele Baustellen vor wichtigen zwei Wochen

Viele Baustellen rund um RB Leipzig derzeit für den Trainer Ralph Hasenhütt. Spielidee, Mentalität des Teams, Wir-Gefühl und persönliche Eitelkeiten sehen die Beobachter als Hauptprobleme. Vor den Spielen gegen Dortmund, St. Petersburg, Stuttgart, St. Petersburg und Bayern durchaus eine Herausforderung.