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„Gute-Nacht-Geschichte” Eintracht-Vorstand kritisiert Finanzgebaren von RB Leipzig

„Auf Pump errichtet”: Eintracht-Vorstand Axel Hellmann im Gespräch mit Oliver Mintzlaff und RB-Marketingdirektor Florian Scholz (Mitte).

„Auf Pump errichtet”: Eintracht-Vorstand Axel Hellmann im Gespräch mit Oliver Mintzlaff und RB-Marketingdirektor Florian Scholz (Mitte).

Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann hat die Umwandlung von 100 Millionen Euro Schulden zur Kapitalrücklage bei RB Leipzig harsch kritisiert. Wie der Wirtschaftsanwalt dem Kicker mitteilte, offenbare der sogenannte Debt Equity Swap, dass das Geschäftsmodell von RB „hochdefizitär und der sportliche Erfolg 'auf Pump' errichtet” sei.

Durch die Umwandlung von Fremdkaptal von Red Bull in Eigenkapital werde die Bilanz geschönt, „um gesetzliche oder verbandsrechtliche Anforderungen zu erfüllen”. Ziel sei es, Platz für weiteres Fremdkapital zu schaffen, also die Aufnahme neuer Kredite.

Frankfurt-Vorstand Hellmann: Was bedeutet das für den „Wettbewerbskosmos Bundesliga”?

„Die gerne erzählte Geschichte, es handele sich bei den Zuwendungen des RB-Konzerns um eine Investition in ein sich tragendes Geschäftsmodell darf - Stand jetzt - als Gute-Nacht-Geschichte bezeichnet werden”, betonte Hellmann. Mit Blick auf Manchester City und Paris St. Germain sagte Hellmann, dass sich das RB-Modell „nicht von den bei anderen europäischen Klubs engagierten Staatsfonds” unterscheide. Was das für den „Wettbewerbskosmos Bundesliga” bedeute, müsse jeder selbst bewerten. 

RBlive hatte am vergangenen Samstag die Berichterstattung über den „rechtlich nicht zu beanstandenden” (Hellmann) Bilanz-Schachzug eröffnet. Bislang hatte sich zwar diverse Experten und RB Leipzig selbst zu dem Vorgang geäußert, jedoch noch kein Bundesliga-Konkurrent. (RBlive/ukr)