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RB Leipzig reduziert Schuldenstand bei Red Bull

RB Leipzig darf sich auch dank Red-Bull-Unterstützung über gute Wirtschaftszahlen freuen.

RB Leipzig darf sich auch dank Red-Bull-Unterstützung über gute Wirtschaftszahlen freuen.
Copyright: imago images / Jan Huebner

Ab dem Jahr 2018 führt RB Leipzig den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr nicht mehr wie zuvor entlang des Kalenderjahrs durch, sondern analog zur Fußballsaison. Ein Geschäftsjahr umfasst entsprechend den Zeitraum von Juli des einen Jahres bis Juni des nächsten Jahres. In einem Zwischenschritt veröffentlichte RB nun beim Wechsel des Zeitraums einen Lagebericht für das Halbjahr vom Januar 2018 bis Juni 2018. Als GmbH ist der Klub dazu verpflichtet, jährlich die wichtigsten Kennzahlen zu veröffentlichen.

RB Leipzig verringert Darlehensschulden bei Red Bull

Mit 164 Millionen Euro hatte RB Leipzig Anfang des Jahres in seiner Bilanz für das Geschäftsjahr 2017 einen Rekordschuldenstand bei gleichzeitig steigendem Umsatz vermeldet, aber auch angekündigt diesen Schuldenstand künftig reduzieren zu wollen. In der bereits Ende Juni im Bundesanzeiger veröffentlichten Mitteilung für das erste Halbjahr 2018 hat sich der Schuldenstand tatsächlich um 15 Millionen auf rund 149 Millionen Euro verringert.

Die Dahrlehensverbindlichkeiten gegenüber Red Bull sanken von 134 auf 121 Millionen Euro. Für das Geschäftsjahr 2018/2019 kündigt man zudem eine geplante Darlehenstilgung in Höhe von weiteren 74 Millionen Euro an. Ein Großteil der geplanten Summe dürfte aus dem dann verbuchten Transfer von Naby Keita zum FC Liverpool resultieren. Der überwiegende Teil der Darlehen wird erst langfristig fällig.

Umsatz und Gewinn bei RB Leipzig bleibt konstant

Der Umsatz im ersten Halbjahr 2018 betrug bei RB Leipzig 108 Millionen Euro. Aufgrund der unterschiedlichen Bilanzierungszeiträume ist der Vergleich schwierig, aber die Summe entspricht der Hälfte des Jahresumsatzes 2017. Zum positiven Umsatzergebnis trugen auch die K.o.-Spiele in der Europa League nicht unwesentlich bei. Laut einer DFL-Übersicht lag RB Leipzig zuletzt im Bundesligavergleich in Sachen Umsatz auf Augenhöhe mit Leverkusen, hinter Schalke und sehr deutlich hinter Dortmund und Bayern auf Rang 5.

Wie bereits in den Vorjahren verbuchte RB Leipzig bei Einnahmen von 108 Millionen und Ausgaben von 105 Millionen erneut einen Gewinn im niedrigen Millionenbereich. Die Gewinne bleiben trotz in den letzten Jahren deutlich gestiegener Einnahmen gering. Das ist auf gleichzeitig deutlich gestiegene Ausgaben im Bereich der Personalkosten und der Spielerverpflichtungen zurückzuführen.

Gehälter und Transferausgaben steigen

50 Millionen Euro Ausgaben für Löhne und Gehälter weist RB Leipzig für das erste Halbjahr 2018 für im Schnitt 381 Mitarbeiter (2017: 362 Mitarbeiter) aus. Auf ein Jahr hochgerechnet läge man damit erstmals über 100 Millionen Euro (2017: 87 Millionen Euro). Die Abschreibungen auf Transferausgaben für sechs Monate im Jahr 2018 betrugen knapp 27 Millionen Euro nach 43 Millionen Euro für zwölf Monate im Jahr 2017.

Insgesamt bleiben die Ausgaben von RB Leipzig im Alltagsgeschäft solide gegenfinanziert. Erstmals konnte man mit Teilen der Einnahmen den langfristigen Schuldenstand leicht reduzieren. Auch wenn dieser weiterhin recht hoch ist „sind Liquiditätsengpässe nicht ersichtlich und aufgrund der Sponsoringvereinbarung mit dem Hauptsponsor nicht zu befürchten“, erklärt der Jahresabschluss mit Verweis auf Red Bull.

(RBlive/ mki)

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