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RB Leipzig kauft Red Bull Arena – Umbau ab 2018

Überraschende Pressekonferenz heute bei RB Leipzig. Für 13 Uhr lädt Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff zu einer kurzfristigen Zusammenkunft.

Dort wird über die Zukunft der Red Bull Arena informiert. Oliver Mintzlaff hatte zuletzt eine Entscheidung noch in diesem Jahr nicht ausgeschlossen. Ausgeschlossen hatte er nur, dass man diese zwischen Weihnachten und Neujahr verkündet.

Presskonferenz mit Oliver Mintzlaff im Ticker

In Frage steht, ob RB Leipzig die aktuelle Red Bull Arena ausbauen oder ein neues Stadion an anderem Standort bauen möchte. Ein Ausbau wäre auf bis 57.000 Zuschauer möglich. Bei einem Neubau könnte man die Größe des Stadions frei konzipieren.

RBLive wird bei der Pressekonferenz vor Ort sein und hier die wichtigsten Informationen mittickern. Ob es Livestreams geben wird, ist nach jetzigem Stand noch unklar.

Liveticker zur Red Bull Arena

12.46

So, sind wir schon wieder bei einer Pressekonferenz. Leider keine Wiederholung des Bayern-Spiels. Dafür endlich die Entscheidung in der Stadionfrage. Neubau oder Ausbau? Viel spricht aktuell für Ausbau. Aber schauen wir mal, was Oliver Mintzlaff gleich dazu sagt.

12.55

Wir versuchen auch einen Livestream. Der wird dann demnächst hoffentlich über die Facebook-Seite der Mitteldeutschen Zeitung laufen. Link folgt.

12.59

Stadionbesitzer Kölmel mit auf dem Podium.

13.02

Link zum Livestream.

13.03

RB Leipzig kauft die Red Bull Arena. „Angenehme Verhandlungen“ sagt Kölmel. „Zielstrebig zum Ergebnis gekommen. Schönes Ergebnis. Erfolgsgeschichte des Stadions wird fortgeschrieben.“

13.05

Kölmel blickt zurück auf den Bau des Stadions und ein paar Eckpunkte wie die WM. „Macht Sinn das Stadion dem zu geben, der es nutzt. Wird weiter eine Zusammenarbeit geben. Rockkonzerte im Stadion und auf Festwiese in meiner Verantwortung. Auch die Arena (die Halle) betreibe ich langfristig. Freue mich auf die Zusammenarbeit.“

13.06

Mintzlaff: „Stadtrat muss dem Kauf noch zustimmen.“ Auch positiver Bescheid des Bauvorantrags ist Voraussetzung. „Stadt ist jetzt gefragt. Hoffen auf einen schnellen Prozess in der Stadt, damit wir konkret den Kauf vollziehen können.“ Danach intensivere Gedanken über den Ausbau. Machbarkeitsstudie geht auf Ausbau auf 57.000 Zuschauer aus. Frühestens 2018 Baubeginn. Bauantrag nach positiven Bescheid des Bauvorantrags.

Mintzlaff: Kauf ist eine nachhaltige Entscheidung

13.08

Mintzlaff: Immer gesagt, wir müssen alle Optionen prüfen. „Wichtig war eine nachhaltige Entscheidung, die langfristig Bestand hat.“ Gedanken über Neubau gehörten dazu. Aktuelle Arena wurde für eine WM geplant. Das bringt jede Menge Hürden im Spieltagsablauf. Frage war auch, wann sich Neubau oder Umbau refinanziert.

Direkte Verhandlungen zwischen Kölmel und Mintzlaff. Juristen wurden erst später dazugeholt. Verhandlungen und Neubauplanungen waren sehr facettenreich. „Unter den aktuellen Voraussetzungen bleiben wir gerne in der Red Bull Arena.“

13.12

Mintzlaff: „Innenstadtstadion ist was besonderes. Unser Aufstiegsstadion. Haben da tolle Feste gefeiert. Emotional gab es keine Frage, im Stadion zu bleiben.“ Mateschitz auch froh.

13.13

Alle zufrieden mit dem Verkauf und dem erzielten, nicht genannten Preis.

13.13

Ausbau betrifft primär die Stehplätze. Hinter den Toren einen Oberrang bauen. Tribünen runter zum Spielfeldrand ziehen. Erweiterung des Hospitality-Bereichs (also VIPs). Wichtig für die Einnahmen. Nur 3% der Einnahmen aus VIP derzeit. Bundesligaschnitt bei 6% oder 7%. Potenzial in Leipzig ist da. Deswegen auch Priorität beim Ausbau. Viele Optionen für den diesbezüglichen Ausbau. „Werden das sehr schnell angehen.“ Noch zu klären, was in einem ersten Schritt gebaut wird.

13.16

Kölmel kriegt Loge auf Lebenszeit. Lässt durchblicken, dass er durch das Stadion Gewinn gemacht hat. Spricht aber auch vom ideellen Gewinn durch das Stadion. Weil Bundesligafußball nacch Leipzig geholt. „Erfolgsgeschichte.“ „Auch RB Leipzig ist eine Erfolgsgeschichte.“

13.17

Mintzlaff: Verkehrskonzept und Parkplatzgeschichten müssen geplant werden. Stadt ist bezüglich des Verkehrkonzepts in der Verantwortung. „Nachholbedarf.“ Durch Innenstadtstadion nicht so viele Autos am Stadion, aber bei Ausbau braucht man auch mehr Parkplätze.

13.19

Mintzlaff: Geschäftsstelle von der Innenstadt in die Red Bull Arena zu verlegen, ist eine Option. Aber nicht kurzfristig. „Mittelfristig denkbar. Aber bis jetzt nur lose besprochen. Gehen wir nach und nach an.“

Kölmel: Innenstadtstadion phantastisch für die Leipziger

13.20

Kölmel: „Ich denke, alle freuen sich über die Entscheidung. Stadion ist beliebt bei den Leipzigern. Ist die Zukunft, Stadien wieder nah der Innenstadt zu bauen. Ist oft nicht mehr zu leisten, weil die Grundstücke zu teuer sind. Wir haben hier die Möglichkeiten. Leipziger finden das phantastisch. Wusste, dass wir uns mit Mintzlaff irgendwann einigen müssen.“

Mintzlaff: „Operative Entscheidungen jenseits von Emotionen treffen. Wir spüren aber, was die Fans wollen. War zu merken, dasas die Fans in der Innenstadt bleiben wollen. Für die Menschen toll, dass wir uns committed haben.“

13.23

Red Bull Arena weiter Red Bull Arena und nicht Zentralstadion. Wird auch keinen anderen Käufer der Namensrechte geben. „Für uns die Red Bull Arena und da spielen die Bullen drin.“

13.24

Mintzlaff: Stadionentscheidung zeigt, dass man auf Fans zugeht, ohne die wirtschaftlichen Fragen zu vernachlässigen.

13.25

Mintzlaff: Gab zwei mögliche Standorte für neues Stadion. Messe und Flughafen. Von der Anbindung her auch gut. Sehr weite Gespräche intern. Konkrete Planungen umgesetzt mit Architekturbüro. „War notwendig, um zum Entschluss zu kommen.“

13.26

Statik ist ein Thema beim Umbau. Deswegen konnte man bisher auch den Umbau des Fanblock zu reinem Stehplatzbereich nicht umsetzen. Bei generellem Umbau aber planbar.

Mintzlaff: Umbaukosten noch unklar

13.27

Mintzlaff: Keinen genauen Überblick über die möglichen Umbaukosten. Auch noch nicht klar, ob alles in einem Aufwasch gemacht wird und in einer mobilen Übergangslösung gespielt wird. Tendenz geht aber offensichtlich zu einem stufenweisen Ausbau mit parallelem Verbleib in der Red Bull Arena.

Enger Austausch mit der Stadt. „Stadt muss Hausaufgaben erledigen.“ Oberbürgermeister Jung weiß das. „Gehe davon aus, dass die Stadt an schnellen Lösungen interessiert ist.“ Bauvoranfrage sollte bis Ende Februar geklärt sein.

13.30

Mintzlaff: Will bisherige Klausel, dass das Stadion gegen 2040 an die Stadt zurückfällt, nicht kommentieren. Man könne aber davon ausgehen, dass man langfristig plant und entsprechend Verträge schließt.

Maximum eines neuen Stadions hätte bei 60.000 Zuschauern gelegen. Besser, wenn immer voll ist, als ein nicht volles 70.000er Stadion zu haben. Ganz groß wird die Differenz finanziell zwischen Neubau und Umbau nicht sein.

13.33

Mintzlaff redet von jungem Team. Sowohl im Sport, als auch administrativ. Kündigt eine Veränderung auf dem Geschäftsführer-Posten an. „Wird im Laufe des Frühjahrs was passieren.“ „Enger Austausch mit dem Aufssichtsrat. Auch im Vorstand Veränderungen denkbar.“

13.35

Mintzlaff: Als Fußballverein auch Verantwortung in der Stadt. Über den Fußball Repräsentant der Stadt im ganzen Land. „Soziales Engagement ist auch vonnöten. Machen da sehr viel. Unterstützen viel, helfen vielen Menschen. Können nicht alles machen.“ Wie man der SG LVB hilft , deren Vereinsheim abgebrannt ist, werde man besprechen.

13.37

Irgendwas mit Bayern war in allen Belangen besser gestern. Keine Stadionthemen mehr offenbar, die den anwesenden Journalisten unter den Nägeln brennen.

13.38

Das war es von hier. Viel Spaß mit den Debatten, ob das jetzt die richtige oder falsche Entscheidung war, die Red Bull Arena zu kaufen und auszubauen. Fakt ist, dass es gut ist, dass die Entscheidung jetzt mal getroffen wurde. Und alles andere zeigt dann die Zukunft.


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