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Trotz DFL-Verbots: Warum Kevin Kampl mit der 44 spielen darf

Die Glückszahl von Kevin Kampl ist offenbar die 44. Mit dieser Numer auf dem Trikot hatte der neue Spielmacher von RB Leipzig bei Schwesterklub Red Bull Salzburg seinen Durchbruch. Und auch in Leipzig trägt der 26-Jährige nun die 44. Dabei sind Rückennummern höher als 40 eigentlich von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) untersagt.

Wegen des Trends, dass sich immer mehr Bundesliga-Spieler ähnlich wie im US-Sport immer höhere Rückennummern auswählten, hatte die DFL 2011 untersagt, dass Spieler höhere Nummern tragen dürfen als die 40. Ausnahme: Kicker, die bereits eine höhere Zahl auf dem Trikot trugen und Vereine, die mehr als 40 Spieler gemeldet haben.

Da das bei Borussia Dortmund zu Beginn der Saison 2015/16 offenbar der Fall war, durfte Kampl nach einem halben Jahr mit der 23 wieder in seine gewohnte 44 schlüpfen. Auch beim Wechsel kurz darauf zu Bayer Leverkusen bekam Kampl die 44, offenbar weil auch Bayer mehr als 40 Spieler im Kader der Profis gemeldet hatte.

Rückennummer 44 – Kevin Kampl: „Der Verein hat es möglich gemacht”

Nun wurde Kampl auch bei RB Leipzig mit der Rückennummer 44 präsentiert. „Der Verein hat es möglich gemacht”, sagte er auf RBLive-Anfrage. Bei RB verweisen sie darauf, dass Kampl ja auch in Leverkusen die 44 getragen habe. Und aus der DFL-Zentrale in Frankfurt heißt es, dass Kampl Bestandsschutz habe. Dabei wechselte er erst 2015 in die Bundesliga, der Bestandsschutz galt nur für Kicker wie Bremens Philipp Bargfrede, der ebenfalls die 44 trägt – allerdings seit der Saison 2008/09.

Da RB Leipzig weniger als 40 Spieler für den Spielbetrieb gemeldet haben dürfte, ist nicht ersichtlich, weshalb die Ausnahme des Verbots für Kevin Kampl auch bei RB Leipzig weiter besteht. Doch es gibt sicher drängendere Probleme im Weltfußball als dieses.

Die Rückennummern-Historie von Kevin Kampl bei transfermarkt.de


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