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Ralf Rangnick: „Unter Financial Fairplay hat RB Leipzig ein Stück weit zu leiden“

Ralf Rangnick hat bei RB Leipzig vorzeitig verlängert, weil er sein Projekt noch nicht am Ende sieht. In den Gesprächen mit Oliver Mintzlaff ging es auch viel um zukünftige Spielräume des Financial Fairplay, wie Rangnick am Freitag offenbarte.

Ralf Rangnick will weiter Hochbegabte holen

Ralf Rangnick will den eingeschlagenen Weg mit RB Leipzig noch ein paar Jahre weiter gehen. „Entgegen den Unkenrufen“ habe man in diesem Jahr schließlich bewiesen, dass man es mit einer ähnlich jungen Mannschaft erneut schaffen kann. So will er die Mannschaft auch künftig nach seiner Philosophie entwickeln. „Wenn wir Spieler für Ablöse holen, sollen es junge, hochbegabte Spieler sein.“ Und dafür braucht er auch finanzielle Spielräume, denn den Kampf um die Talente sieht er immer enger.

Steiler Aufstieg durch Red-Bull-Millionen wirkt nach

Also ging es bei den Gesprächen um die Weiterbeschäftigung en Detail auch ums Financial Fairplay. „Darunter haben wir ein Stück weit zu leiden“, fühlte sich Rangnick in den „Handlungsspielräumen enorm eingeschränkt.“ Denn auch im Zuge der Lizenzierung für die Champions League musste man bei RB Leipzig und Red Bull Salzburg vor der Saison einige Steine umdrehen, um sich keine Abfuhr einzuholen. Und steht auch im weiteren Verlauf unter Beobachtung.

RB Leipzig will Uefa-Sanktionen um jeden Preis vermeiden

Da will man natürlich besonders in Deutschland, wo einem viel Unmut seitens der Traditionsvereine entgegeschlägt, nicht auch noch mit einer Vereinsstrafe durch die Uefa auffallen. „Wir wollen nicht der ersten Verein in Deutschland sein, der deswegen sanktioniert wird, weil er gegen die Vorgaben verstößt“, so Rangnick. Und dazu habe man bei seiner Verlängerung eben ausführlich besprechen müssen, was möglich ist, „welche Spielräume wir auch für neue Spieler haben“.


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