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„Erschwerte Bedingung”: Rangnick unzufrieden mit dem Stadion-Rasen

„Ein paar Divots zu viel”: Der Rasen in der Red-Bull-Arena hat gegen Celtic und Schalke gelitten (Foto: imago).

„Ein paar Divots zu viel”: Der Rasen in der Red-Bull-Arena hat gegen Celtic und Schalke gelitten (Foto: imago).

RB Leipzigs Trainer Ralf Rangnick hat den schlechten Zustand des Rasens im Leipziger Stadion bemängelt. Auch die Fehler im Geläuf hätten dazu beigetragen, dass RB gegen Schalke nicht präzise genug spielte. Nun muss der Platz den dritten Härtetest binnen sieben Tagen bestehen.

Ralf Rangnick hatte nach dem 0:0 gegen Schalke fehlende Präzision im Offensivspiel seines Teams bemängelt. Vor dem Pokalduell gegen Hoffenheim erklärte der RB-Sportdirektor nun, dass daran auch die Beschaffenheit des Rasens in der Red-Bull-Arena einen Anteil hatten.

Ralf Rangnick: „Der Platz hat gelitten”

„Ich bin sonst der Erste, der unsere Greenkeeper lobt. Wir haben sensationell gute Trainingsplätze”, schickte Rangnick vorweg, kritisierte dann aber: „Der Platz hat im zweiten Spiel schon gelitten. In der ein oder anderen Situation haben für meinen Geschmack ein paar Divots zu viel auf dem Platz gelegen.” So bezeichnen die Golfer bei einem Schlag gelöste Rasenstücke beziehungsweise die beschädigte Stelle auf dem Grün.

„Für die Heimmannschaft, die mehr Ballbesitz hat, ist das kein Vorteil, wenn der Platz als erschwerte Bedingung dazu kommt”, monierte Rangnick. Der passionierte Golfer Rangnick gilt als ausgewiesener Rasen-Fachmann.

Sowohl gegen Celtic als auch gegen Schalke hatte es während des Spiels geregnet, sodass sich Rasenteile gelöst hatten. Vor dem dritten Heimspiel in sieben Tagen gegen Hoffenheim nun wird der Rasen daher noch intensiver als ohnhin gepflegt. Rangnick hat seine Kritik den Greenkepeern bereits am Sonntagabend zukommen lassen, sodass der Platz gegen Hoffenheim hoffentlich wieder besser präpariert wird. Dazu trägt auch das gute Wetter bei. Am Mittwoch soll es bei fünf bis 14 Grad trocken bleiben. (RBlive/uk)