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Emil Forsberg glaubt nicht an komplette Schmerzfreiheit

Sorgenkind bei RB Leipzig: Emil Forsberg (Foto: imago).

Sorgenkind bei RB Leipzig: Emil Forsberg (Foto: imago).

Nur in neun von 23 Pflichtspielen stand Emil Forsberg in dieser Saison bisher in der Startelf von RB Leipzig. Seit Anfang Oktober fällt er wegen Problemen im Leistenbereich bzw. an den Adduktoren aus.

„Meine Karriere geht definitiv weiter. Wir haben das Problem erkannt und lösen es“, hatte Emil Forsberg noch Anfang November hoffnungsvoll erklärt. Eine strukturelle Verletzung, die eine Operation mit sich gebracht hätte, war zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschlossen worden. Zuletzt trainierte der Schwede bei RB Leipzig auch schon mit dem Ball. Ralf Rangnick hatte gehofft, nach der Länderspielpause wieder auf seinen offensiven Mittelfeldmann setzen zu können.

Nächster Pflichtspieleinsatz von Emil Forsberg bei RB Leipzig noch völlig unklar

Doch ob das wirklich der Fall sein wird, weiß im Moment niemand, nicht einmal Emil Forsberg selbst, wie er der BILD erklärt. „Klar wäre es schön, wenn ich schon gegen Salzburg oder Gladbach auflaufen kann“, ist das Auswärtsspiel in Wolfsburg am Samstag offenbar kein Ziel mehr. Aber: „Wir müssen einfach schauen, wie ich die Belastung im Training verkrafte.“

Am heutigen Dienstag soll Forsberg wieder im Mannschaftstraining dabei sein. Dann wird man sehen, welche nächsten Schritte der 27-Jährige gehen kann. „Ich versuche, mich nicht unter Druck zu setzen. Ich muss zuerst schmerzfrei sein“, will er es langsam angehen lassen. An eine komplette Beseitigung der Schmerzen glaubt Emil Forsberg aber nicht. „Ich glaube, ich werde in den Adduktoren immer irgendwas fühlen“, sieht er die Probleme als dauerhaften Begleiter.

(RBlive/ mki)