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Ralf Rangnick: Offerte für Augustin „nur für die Gerüchteküche“

Bei RB Leipzig in die zweite Reihe gerutscht, beim FC Everton auf dem Wunschzettel? Jean-Kevin Augustin sorgt für Gerüchte. (Foto: Imago)

Bei RB Leipzig in die zweite Reihe gerutscht, beim FC Everton auf dem Wunschzettel? Jean-Kevin Augustin sorgt für Gerüchte. (Foto: Imago)

Zuletzt sorgte Jean-Kevin Augustin nicht gerade für positive Schlagzeilen. Ralf Rangnick beteuerte aber, überhaupt nicht daran zu denken, den Franzosen abzugeben. Entsprechende Gerüchte hatte es aus Frankreich gegeben.

Update: Ralf Rangnick will nichts von Gerüchten wissen

Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Trondheim verwies der RB-Sportdirektor eine mögliche Trennung von Augustin ins Reich der Fabeln. „Wir wissen davon nichts. Ich wüsste auch nicht, wieso ausgerechnet France Football wissen sollte, dass ein englischer Verein an einem französischen Spieler in Deutschland Interesse haben sollte. Das ist ein Thema für die Gerüchteküche, wir haben diesbezüglich keinerlei Pläne in irgendeine Richtung“, wurde er trotz seiner Kritik der letzten Wochen deutlich.

Jean-Kevin Augustin gibt RB Leipzig Rätsel auf

Im September sagte Augustin eine Reise zur französischen U21 ab, was eine Menge Unfrieden und Verwirrung stiftete und zu seinem vorübergehenden Ausschluss aus dem Team führte. Bei RB Leipzig tauchte der Stürmer in den letzten Wochen sportlich komplett ab. 22mal kam Jean-Kevin Augustin in dieser Saison bei RB Leipzig schon zum Einsatz, allerdings nur 13mal von Beginn an. Dabei schoss er auch schon acht Tore. In den letzten zehn Pflichtspielen gelang allerdings nur noch ein Tor, der zwischenzeitliche Ausgleich in Glasgow. Ansonsten bleib Augustin blass und phasenweise ohne Torabschluss.

„Er hat es nicht nur gestern nicht gezeigt, sondern seit zwei, drei Wochen. Warum er nicht so spielt, wie wir es gebrauchen könnten, kann ich nicht sagen“, zeigte sich RB-Trainer Ralf Rangnick zuletzt nach dem Spiel in Salzburg ratlos in Bezug auf die Formkurve des Franzosen.

40 Millionen für Augustin trotz Formkrise?

Das ändert nichts an den Gerüchten, die France Football aufbrachte. Demnach hab Premier-League-Klub Everton Interesse an Jean-Kevin Augustin und sei bereit 40 Millionen Euro in einen solchen Transfer zu investieren. Eine etwas unvorstellbare Summe angesichts der derzeitigen Entwicklung von Augustin. Allerdings ist sein Potenzial, wie man auch zu Saisonbeginn sehen konnte, wesentlich größer als die aktuell Leistung.

Beim FC Everton klingeln hierzulande natürlich gleich ein paar Glocken, denn bei den Engländern steht Ademola Lookman unter Vertrag, den RB Leipzig im Sommer gern fix verpflichtet hätte. Falls am Everton-Interesse an Augustin irgendetwas dran sein sollte, dann öffnet sich ja vielleicht auch wieder ein Türchen in Richtung Lookman. Ralf Rangnick hatte sich diesbezüglich zuletzt aber pessimistisch geäußert. Aufgegeben hat man die Personalie Lookman bei RB aber noch nicht.

Phil Foden bleibt in Manchester

Keine Hoffnung muss man sich in Leipzig auf Phil Foden von Manchester City machen. Der  18-Jährige war zuletzt bei RB gehandelt worden, unterschrieb nun aber bei seinem Ausbildungsklub bis 2024.

Bei transfermarkt.de wird derweil mit Adem Zorgane aus Algerien ein weiteres Talent vorgestellt. Laut Aussagen dessen Vaters war der 18-Jährige sogar schon zum Probetraining bei RB Leipzig und habe dort zu gefallen gewusst. Für einen Wechsel des Talents sei es aber noch zu früh gewesen. Aktuell spielt der Mittelfeldmann in der ersten algerischen Liga.

Wechsel von Amadou Haidara nach Leipzig noch vor Weihnachten offiziell?

Im Gespräch ist derweil weiterhin Amadou Haidara von Red Bull Salzburg, der als fester Neuzugangskandidat für RB Leipzig gilt. BILD berichtet, dass der Wechsel noch vor Weihnachten offiziell bekanntgegeben werden soll. Zudem bleibe es dabei, dass die Kreuzbandverletzung konservativ, also ohne Operation behandelt wird. Haidaras Genesung mache gute Fortschritte.

Auch ohne Operation ist aber mit einer Ausfallzeit von mehreren Monaten zu rechnen. Wenn es bei den avisierten vier Monaten bleibt, wäre die Saison für den Mittelfeldmann aber noch nicht beendet. Bei einer klassischen OP wäre ein Einsatz erst in der kommenden Saison wieder denkbar gewesen. Das Risiko bei einer konservativen Behandlung besteht darin, dass die Verletzung nicht wie gewünscht ausheilt und ein späterer Eingriff nötig wird.

(RBlive/mki)