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Spielervertreter kritisiert Präsenztraining „Schwer nachvollziehbar” und „verunsichert die Spieler”

Generalsekretär der internationalen Spielergewerkschaft FIFPRO, die 65.000 Profis weltweit vertritt: Jonas Baer-Hoffmann.

Generalsekretär der internationalen Spielergewerkschaft FIFPRO, die 65.000 Profis weltweit vertritt: Jonas Baer-Hoffmann.

Die internationale Spielergewerkschaft FIFPRO hat sich klar gegen Präsenztraining der Profiklubs in der aktuellen Phase der Corona-Krise ausgesprochen. „Wenn es für uns Normalverbraucher nicht empfehlenswert ist, sich in Gruppen zu treffen, dann ist bei einem Kontaktsport das Risiko sicherlich nicht geringer”, sagte Jonas Baer-Hoffmann dem Kicker (Print). 

Der FIFPRO-Generalsekretär bezog das ausdrücklich auch auf die Bundesliga, wo aktuell Wolfsburg und Augsburg noch trainieren: „Wenn man sich die momentanen Vorgaben der deutschen Behörden anschaut, dass sich keiner mit mehr als einer Person in der Öffentlichkeit zeigen darf, ist es schwer nachvollziehbar, warum Kleingruppentraining okay sein soll.”

„Gemeinsame Linie finden”

Baer-Hoffmann forderte: „Man sollte eine gemeinsame Linie finden, jetzt einfach mal herunterfahren, der Regierung die Zeit geben zu eruieren, wann es wieder sicher ist, in Gruppen zu trainieren. Dass dies momentan auf Klubbasis entschieden wird, verunsichert die Spieler.”

Auch RB Leipzig hatte am vergangenen Wochenende in Kleingruppen trainiert, das Training am gestrigen Mittwoch nun aber bis Mitte kommender Woche ausgesetzt:

Profis dürfen die Städte nicht verlassen? „Mehr Menschlichkeit!”

Die Spieler halten sich aktuell zu Hause fit. Die Stadt zu verlassen, ist nicht erlaubt. Auch dazu hat Baer-Hoffmann eine klare Meinung. Dass viele Profis die Pandemie in einem fremden Land, oft ohne Familienangehörige und Freunde verbringen müssten, sei ein „sehr großes Thema” unter den Spielern. „In so einer Ausnahmsituation wie aktuell würden wir uns wünschen, dass ein bisschen mehr Menschlichkeit Einzug hält”, so der Spielervertreter. Etwa der RSC Anderlecht lasse seine Spieler nach Hause reisen. Das geht freilich nur, wenn sie sich nicht ständig für eine mögliche Wiederaufnahme des Trainings bereithalten müssen. (RBlive/ukr)