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Leipzig-Bashing: Salzburgs Fans beschimpfen Rangnick

„RR-Hater”: Salzburgs Capo und andere Salzburger Fans machten auch durch Gesänge ihre Abneigung gegen Leipzigs Trainer und den Ex-Salzburger Sportdirektor Ralf Rangnick deutlich

„RR-Hater”: Salzburgs Capo und andere Salzburger Fans machten auch durch Gesänge ihre Abneigung gegen Leipzigs Trainer und den Ex-Salzburger Sportdirektor Ralf Rangnick deutlich
Copyright: RBlive

Das Feindbild für viele aktive Anhänger von Red Bull Salzburg lautet Ralf Rangnick. Der frühere Salzburger und aktuelle Leipziger Sportdirektor wurde beim Salzburger 3:2-Sieg von den Fans seines Ex-Klubs massiv beleidigt.

Die lautstarken und heftigen Schmähungen aus der Salzburger Kurve gegen Leipzigs Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick im Stadion waren unüberhörbar. Mehrfach stimmten Salzburger Anhänger Anti-Rangnick-Gesänge in heftiger Diktion an.

Bereits während des Fanmarschs von etwa 600 Salzburger Fans zum Stadion wurde immer wieder Rangnick mit Hassgesängen bedacht, wie sie auch Timo Werner deutschlandweit über sich ergehen lassen musste.

Rangnick „persona non grata” bei aktiven Salzburger Fans

Salzburgs Capo, der mit dem Megafon voranschritt, trug wie einige andere Salzburger Fans auch ein T-Shirt mit der Aufschrift „RR-Hater” (siehe Foto). Die uralten österreichischen Vorbehalte gegen den „Piefke” entladen sich an der Person Rangnick, weil er Salzburg von 2012 bis 2015 erst aufgebaut hat und dann in schöner Regelmäßigkeit die besten Spieler nach Leipzig holte. Insgesamt 17. Rangnick, sagte einer, sei bei vielen Salzburger Fans und im Klubumfeld mittlerweile eine „persona non grata”.

Im Vorfeld der Partie hatte Rangnick gesagt: „Ich weiß nicht, wie viele mich in Salzburg, Hannover oder Schalke noch mögen. Darauf kommt es auch nicht an. Fans reagieren nun mal emotional, weil sie ihren Verein und ihre Spieler ins Herz geschlossen haben. Entscheidend ist, was in den letzten sechs Jahren in Salzburg passiert ist”, sagte Rangnick.

Im Leipziger Bahnhof war nach der Ankunft des Sonderzugs aus Salzburg roter Pyrotechnik-Rauch aufgestiegen. Viele der angereisten Fans waren in alten Salzburger Trikots unterwegs, die denen der Leipziger zum Verwechseln ähnlich sind. Etwa 500 Fans aus der Mozartstadt waren mit dem Zug angereist.

Etwa 600 der angekündigten 1000 Auswärtsfans versammelten sich dann am Richard-Wagner-Platz und liefen zum Stadion. Bis auf einige beidseitige, aber harmlose Provokationen zwischen Salzburger Fans und der umstrittenen RBL-Gruppierung LE United blieb es friedlich.

Salzburg-Fans skandieren: „Scheiß RB Leipzig”

Die aktiven Salzburger Anhänger machten keinen Hehl aus ihrer Abneigung gegen den Bruderklub aus Leipzig. „Wer nicht hüpft, der ist aus Leipzig”, gehörte zu den harmlosen Gesängen; die Salzburger skandierten auch „Scheiß RB Leipzig” und verunglimpften wie beschrieben Rangnick – aus ihrer Sicht der Sündenbock.

Immer wieder zündeten die Fans aus Österreich auch Pyrotechnik, was die zahlreich anwesende Polizei mehrfach untersagte.

Die Mannschaft war bereits seit Mittwoch in der Stadt, der Bus der Österreicher fiel sofort auf. Kein Wunder, denn viele RB-Fans dürften sich zunächst gewundert haben, dass die eigene Mannschaft zum Spiel per Nightliner anreist.

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