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Pfeifkonzert zur Pause, Extra-Jubel nach Abpfiff RB-Fans in der Emotions-Achterbahn

Support gegen Bochum: Die ultraaffinen AnhÀnger von RB Leipzig.

Support gegen Bochum: Die ultraaffinen AnhÀnger von RB Leipzig.

FĂŒr viele Fans von RB Leipzig ist die aktuelle Situation neu. Einen Saisonstart wie diesen mit fĂŒnf Niederlagen in der Liga und der Champions League gab es bislang noch nicht bei RB. Entsprechend unruhig ist auch die Fanszene gerade. 

In der ersten HĂ€lfte beim 3:0 (0:0) gegen Bochum gab es erste Pfiffe bereits bei einem MissverstĂ€ndnis zwischen Lukas Klostermann und Tyler Adams, als ein Ball ins Aus trudelte. Kurz darauf mit dem Pausenpfiff gab es ein deutlich vernehmbares Pfeifkonzert von den RĂ€ngen. Klubboss Oliver Mintzlaff nahm das auf der VIP-TribĂŒne mit sorgenvoller Miene zur Kenntnis. Und auch der Mannschaft wird das nicht entgangen sein.

Twitter-Kritik aus dem eigenen Lager: „Scheiß Eventfans ...”

Was die Pfiffe angeht, ist die Fanszene gespalten. Unter einem Tweet von RBlive zum Pfeifkonzert finden sich diverse polarisierende Meinungen. „Richtig so. Kann man sich ja nicht mit anschauen. Einfach erbĂ€rmlich was aus der Mannschaft vom Vorjahr gemacht wurde. Ich hoffe es rollen endlich Köpfe. Aber ganz oben”, schreibt einer.

Eine Antwort lautet: „Die Pfeifenden sollten sich alle mal wieder erden, deutlich ĂŒberzogene Erwartungshaltung. Um nicht zu sagen ,Scheiß Eventfans’...”

Die ultraaffinen Fans rund um das Capopodest machten jedenfalls auch in HĂ€lfte zwei weiter Stimmung – trotz der zĂ€hen 25 Minuten nach der Pause. Die Mannschaft bedankte sich mit drei Toren, was die Stimmung in der Red-Bull-Arena natĂŒrlich komplett drehte. Die RB-Fans in der Emotions-Achterbahn.

Das Team war zwar nach der Ehrenrunde und dem von Trainer Jesse Marsch einberufenen Mannschaftskreis recht schnell in der Kabine verschwunden. Doch die aktiven RB-Fans in Sektor B feierten einfach selbst weiter. Noch 20 Minuten nach Abpfiff sangen und tanzten die Hardcore-AnhÀnger nach dem spÀten Sieg. (RBlive/ukr)