Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

RB will „keine kritische Fankultur” Ex-Mitglied erklärt Auflösung der Red Aces

Nicht mehr geschlossen im Block präsent: die RB-Leipzig-„Ultras” Red Aces.

Nicht mehr geschlossen im Block präsent: die RB-Leipzig-„Ultras” Red Aces.

Vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Paris St. Germain loderte die Diskussion über RB Leipzig noch einmal mit großer Flamme auf. Der Protest und die Kritik am Red-Bull-Kontrukt war internationales Thema. Sogar die New York Times setzte sich mit Ab- und Zuneigung gegen beziehungsweise zu RB Leipzig auseinander und ließ dabei auch ein ehemaliges Mitglied der im März aufgelösten ultraaffinen Gruppierung Red Aces und aktuelles Mitglied der Rasenballisten ausführlich zu Wort kommen.

Der Fan, der sich Mucki nennt, spricht dabei auch über die internen Auseinandersetzungen zwischen der sogenannten aktiven Fanszene und dem Klub, die letztlich zum Aus der Red Aces geführt haben. „Vieles war restriktiv. Letztendlich sind unsere Ideale angesichts dessen zerbrochen”, erklärt er.

Ex-Red-Aces-Mitglied: „Wird immer schwieriger, die Verbindung zu spüren”

Der Anhänger erklärt, dass RB Leipzig zwar „eine organisierte Fan-Kultur” wolle, „aber sie wollen nicht, dass sie kritisch ist", sagt er. „Sie wollen, dass wir in bestimmte Prozesse involviert sind”, und nennt dafür als Beispiel eine Einladung des Klubs, um Meinungen zum Stadionumbau einzuholen. „Aber bei anderen Themen haben sie versucht, uns kleinzuhalten.”

Und noch einen Grund nennt Mucki: „Der Verein ist so schnell gewachsen, dass es immer schwieriger wird, die Verbindung zu spüren.” In unteren Ligen habe es die Chance gegeben, Kontakt zu Spielern herzustellen. „Man hatte mehr Chancen, die Arbeitsweise des Vereins zu beeinflussen. Heutzutage ist es eher ein globales Geschäft”, sagt er.

Verbindung zu RB Leipzig „Hassliebe”

Einige der einstigen Mitglieder der RB-„Ultras” gingen heute ins Stadion wie normale Fans, einige hätten sich anderen aktiven Fangruppen angeschlossen und anderen seien gar nicht mehr im Stadion präsent. Der zitierte Mucki hat sich den Rasenballisten angeschlossen und will weiter versuchen, den Klub aus der Fanszene heraus kritisch zu begleiten und zu verändern. „Die Verbindung, die ich zum Team habe, ist eine Hassliebe", sagt er.

Auch Fanforscher Robert Claus von der Kofas Hannover kommt in dem Beitrag zu Wort und schätzt ein: „Es gibt eine sehr aktive Ultra-Szene, und sie sind in Sachen Homophobie und Rassismus ziemlich fortschrittlich”, so Claus. „Aber soweit ich weiß, sind sie nicht Teil der größeren Fanorganisationen. Sie sind nicht mit anderen verbunden, weil sie nicht wirklich akzeptiert werden.” (RBlive/ukr)