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„Verantwortung untergraben” Rasenballisten appellieren gegen Geisterspiele

Ultraaffine Fans in Sektor B: das Banner der Rasenballisten.

Ultraaffine Fans in Sektor B: das Banner der Rasenballisten.

Die Leipziger Fangruppierung Rasenballisten hat sich vehement gegen eine Fortsetzung der Saison in den kommenden Wochen ausgesprochen. In einem flammenden Appell auf ihrer Facebook-Seite schreiben die aktiven Fans von RB Leipzig, dass die für Anfang/Mitte Mai geplante Fortsetzung der Bundesliga-Spielzeit „in der aktuellen Situation die schlimmste Entscheidung” wäre, „die getroffen werden könnte”.

„Kaum deutlicher könnte man so seine gesellschaftliche Verantwortung untergraben und schlussendlich gänzlich aufgeben. Welches Recht nimmt sich der Profifußball heraus, sich einer Sonderrolle anzueignen und Corona-Testkapazitäten einzufordern, die der restlichen Bevölkerung nicht zugänglich sind?”, fragen die Rasenballisten. „Wer dieses Spiel mitspielt, kann weiterhin von gesellschaftlicher Verantwortung sprechen, tritt allerdings nur munter weiter nach unten.”

Rasenballisten: Gehaltsverzicht der Profis von RB Leipzig „mehr als ausbaufähig”

Konkret auf RB Leipzig bezogen begrüßen die ultraaffinen Anhänger die Unterstützung von der Leipziger Tafel und lokalen Sportvereinen als „richtigen und guten Schritt”. RB Leipzig unterstützt Institutionen mit insgesamt 100.000 Euro und sammelt bei Spendenaktionen weiteres Geld für ausgewählte Organisationen ein.

Doch die Rasenballisten monieren, dass der Gehaltsverzicht der Spieler, der im niedrigen zweistelligen Bereich liegt, „mehr als ausbaufähig”. Die Gruppe schreibt: „Uns Fans verbindet in unserer Lebensrealität wesentlich mehr mit den Mitarbeitenden des Vereins, die im Zweifel zuerst entlassen werden. LogistikerInnen, HausmeisterInnen, TechnikerInnen, etc - diese Liste lässt sich ewig weiterführen. All das sind die Leute, die teilweise für ein Mindestlohn schuften und im Zweifel wegen der realitätsfernen Gehaltsbezüge der Spieler zuerst ihren Job verlieren.” Diese Mitarbeiter hätten Besseres verdient, als 10 Prozent Gehaltsverzicht. (RBlive/ukr)

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