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Lukas Klostermann führt U21-Nationalmannschaft in wichtiger Phase

Lukas Klostermann ist in der deutschen U21 Stammspieler und einer der erfahrensten Akteure.

Lukas Klostermann ist in der deutschen U21 Stammspieler und einer der erfahrensten Akteure.
Copyright: imago

Mit vier Debütanten und dem neuen Kapitän Lukas Klostermann starten die deutschen U21-Fußballer in die neue Länderspiel-Saison und die entscheidende Phase der EM-Qualifikation.

Lukas Klostermann für die nächsten Spiele Kapitän der deutschen U21

U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz nominierte am Donnerstag erstmals die Berliner Arne Maier und Maximilian Mittelstädt sowie Marco Richter vom FC Augsburg. Neu dabei ist auch Wolfsburgs Felix Uduokhai, der bei seiner ersten Nominierung verletzt absagen musste.

Kein Debütant ist Lukas Klostermann, der in der letzten Saison zu einer wesentlichen und verlässlichen Stütze des deutschen U21-Teams wurde und lediglich eins von acht Länderspielen verpasste. Gegen Norwegen war der 22-Jährige vor einem knappen Jahr geschont worden.

Schon beim letzten EM-Qualifikations-Spiel gegen den Kosovo hatte der Außenverteidiger von RB Leipzig die Kapitänsbinde getragen. Dies wird auch bei den kommenden Spielen der Nachwuchsnationalmannschaft so sein. Da die beiden bisherigen Kapitäne Jonathan Tah und Thilo Kehrer von Jogi Löw zur Nationalelf berufen wurden, führt künftig Lukas Klostermann, der zuletzt bei RB Leipzig ansteigende Form aufwies, das deutsche U21-Team.

U21 vor entscheidenden Spielen in der EM-Quali

Die DFB-Auswahl startet mit einem Test gegen Mexiko am 7. September in Fürth in die EM-Saison. Vier Tage später folgt in Dublin das wichtige Qualispiel gegen Irland, den härtesten Konkurrenten im Kampf um das direkte EM-Ticket. „Wir haben schwere Aufgaben vor der Brust. Mit Mexiko haben wir uns einen starken Testspielgegner ausgesucht“, sagte Kuntz. „In Irland müssen wir auf den Punkt fit sein.“

In Jonathan Tah und A-Team-Debütant Thilo Kehrer von Paris Saint-Germain fehlen Kuntz zwei Leistungsträger in der Abwehr. Das mache die Aufgabe „nicht leichter“, sagte er. „Trotzdem freue ich mich für die beiden und wünsche ihnen viel Erfolg.“

Im Oktober folgen für den deutschen Nachwuchs die beiden wichtigen Quali-Heimspiele gegen Irland und Norwegen. Derzeit liegt das Team in der Gruppe fünf auf Rang eins, drei Zähler vor Irland, das aber ein Spiel weniger bestritten hat. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für das Turnier 2019 in Italien und San Marino.

(DPA | RBlive)

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