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von Ullrich Kroemer

Mutig gegen Freiburg: Spieler schöpfen neues Vertrauen in Nagelsmanns Ideen

„Wenn wir umsetzen, was wir abgesprochen haben, wird es auch funktionieren”: Peter Gulacsi und Trainer Julian Nagelsmann.

„Wenn wir umsetzen, was wir abgesprochen haben, wird es auch funktionieren”: Peter Gulacsi und Trainer Julian Nagelsmann.
Copyright: imago/opokupix

Emil Forsberg hatte am Abend nach RB Leipzigs 2:1 (0:1)-Erfolgs in der Champions League ein einfaches Rezept für die Regenerationsphase bis zum nächsten Spiel beim SC Freiburg parat: „Einfach nur ins Eisbecken und dann wieder Gas geben am Samstag. Das ist nicht schwer, wir sind Profisportler”, sagte der coole Schwede. Dabei hatten die Leipziger ein hohes Pensum absolviert, vor allem in der zweiten Hälfte. Insgesamt 117,5 Kilometer war RB unterwegs, um den Rückstand noch zu drehen und die Führung dann zu halten.

Ich wusste gar nicht, dass es noch einen dritten Klitschko-Bruder gibt.
RB-Kapitän Willi Orban über Zenit-Riese Artem Dzjuba

Doch Kapitän Willi Orban wusste zu berichten, dass Siege auch gut für die Regeneration seien. „Das gibt positive Energie, man regeneriert besser, schläft ein Stündchen mehr, auch deswegen ist es wichtig, dass man sich belohnt für den Aufwand, den man betreibt”, sagte der starke Innenverteidiger. Zenit-Schrank Artem Dzjuba meldete Orban komplett ab, der 1,97-Meter-Riese hatte keinen einzigen Torschuss. „Ich wusste nicht, dass es noch einen dritten Klitschko-Bruder gibt. Den habe ich heute kennengelernt”, sagte Leipzigs Spielführer lachend.

So nimmt RB Leipzig aus dem Erfolg gegen St. Petersburg nicht nur gute Laune und Selbstsicherheit mit nach Freiburg, sondern auch das Vertrauen in die Ideen von Trainer Julian Nagelsmann. Das beschrieb Torhüter Peter Gulacsi: „Wir haben nach dem Rückstand Charakter gezeigt, haben weiter unser Spiel durchgezogen und an uns geglaubt.” Nicht nur tabellarisch sei das ein „wichtiger Schritt” gewesen, „sondern auch weil wir das gut umgesetzt haben, was wir vor dem Spiel besprochen und wegen der Art und Weise, wie wir gewonnen haben.”

Die Erkenntnis des Abends sei für das Team gewesen: „Wir haben auch nach dem 0:1 nicht unseren Spielplan aufgegeben. Wenn wir weiterhin umsetzen, was wir abgesprochen haben, wird es auch funktionieren.” Das sei ein wichtiger Schritt, „nachdem wir zuletzt phasenweise nicht so gespielt haben, wie wir uns das vorgestellt und auch die Ergebnisse nicht gestimmt haben.”

Sieg gegen Zenit gibt RB Leipzig Selbstvertrauen, Ruhe und Überzeugung für das Spiel in Freiburg

Natürlich weiß auch Gulacsi, dass Freiburg ein schwieriges Pflaster für die Leipziger ist. Bereits drei Mal verlor RB im Breisgau, die beiden letzten Ligaspiele beim SCF endeten mit 0:3- und 1:2-Niederlagen für Leipzig. „Freiburg ist sehr gut gestartet in der Bundesliga, hat Selbstvertrauen und ist zu Hause ein unangenehmer Gegner”, warnte der ungarische Nationaltorhüter. „Aber wir haben heute ein so gutes Spiel gemacht, das sollte uns viel Selbstvertrauen und Ruhe geben für Samstag.” Der Mann im gelben Dress betonte: „Wir wollen in der gleichen Art und Weise wie gegen Zenit, mit Mut am Ball spielen und andere Ergebnisse holen als die letzten Male.

Das Team von Trainer Christian Streich sei eine „körperlich und läuferisch starke Mannschaft, wir müssen auch körperlich mithalten, in die Zweikämpfe gehen. Dann haben wir eine gute Chance zu gewinnen”, so der Torhüter.

Dauerläufer Konrad Laimer betonte: „Bis Samstag muss jeder bei 100 Prozent sein, weil es darunter nicht geht in Freiburg. Das haben wir die letzten Jahre erfahren müssen, haben uns immer schwergetan. Aber mit einer ähnlichen Leistung wie gegen Zenit können wir auch dort drei Punkte holen.” (RBlive)

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