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von Ullrich Kroemer

Steifer Hals nach Torpremiere: Laimer musste mit Nackenproblemen raus

„Das erste Champions-League-Tor ist etwas ganz Besonderes”: Konrad Laimer nach seinem 1:1 gegen Zenit St. Petersburg.

„Das erste Champions-League-Tor ist etwas ganz Besonderes”: Konrad Laimer nach seinem 1:1 gegen Zenit St. Petersburg.
Copyright: imago/Picture Point LE

So richtig genießen konnte Konrad Laimer den immens wichtigen 2:1 (0:1)-Erfolg gegen Zenit St. Petersburg nicht. Dabei hatte der 22-Jährige mit seinem ersten Treffer in der „Königsklasse” zum Ausgleich (54.) RB den Weg zum Erfolg geebnet. „Sabi spielt ihn direkt und ich schieß einfach gleich mal drauf”, sagte Laimer über sein Tor. Es schien, als sei er selbst etwas überrascht von seinem dritten Treffer für RBL überhaupt. „Das erste Champions League Tor ist etwas ganz Besonderes, dazu noch ein so wichtiges vor eigenem Publikum, das war pure Freude”, sagte er.

Doch feiern konnte er nach Spielende nicht, weil er nach einem Kopfball seinen Hals kaum drehen konnte und in der 86. Minute hatte ausgewechselt werden müssen. „Ich konnte nicht mehr nach links und rechts schauen, es ist gerade nicht so angenehm”, sagte Laimer in den Stadionktakomben. Direkt nach der Partie hatte er wegen akuter Nackenprobleme von den Physiotherapeuten behandelt werden müssen.

Gulacsi: „Laimer kommt langsam in Bereiche, in denen er gefährlich sein kann”

Bereits in der schwachen ersten Hälfte der Leipziger hatte Laimer zu den Besten gehört. In den zweiten 45 Minuten glänzte er in etwas offensiverer Rolle als Antreiber, Ballklauer und eben sogar ungewohnterweise als Torschütze. „Konnys Spielweise ist extrem aggressiv. Jetzt kommt er langsam auch in Bereiche, in denen er gefährlich sein kann”, lobte Keeper Peter Gulacsi. In der veränderten 3-5-2-Grundordnung in der zweiten Hälfte agierte Laimer bisweilen als Achter. „Da muss er auch torgefährlich sein, er hat seine Chance super ausgenutzt”, sagte Gulacsi. Auch Sportdirektor Markus Krösche lobte: „Konny hat sich in den vergangenen Monaten sehr weiterentwickelt und ist ein extrem wichtiger und wertvoller Spieler für uns geworden.”

Laimer selbst wertete die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte als beispielgebend für die kommenden Wochen. „Wir müssen auch in den nächsten Spielen mit der gleichen Mentalität auftreten wie heute, dass man auch sieht, dass wir gewinnen wollen. Das war ein schönes Gefühl, wir wollen den Elan und Schwung mitnehmen”, kündigte der Österreicher an. Doch ob er bis zum Spiel gegen Freiburg wieder einsatzfähig sein wird, ist derzeit noch unklar. (RBlive)

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