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Neuer Vertrag als Signal Klostermann über Nachhaltigkeit und Gehaltsgrenzen 

Lukas Klostermann auf einer Pressekonferenz bei RB Leipzig.

Lukas Klostermann auf einer Pressekonferenz bei RB Leipzig.

Lukas Klostermann wird am Samstag mit RB Leipzig den Spielbetrieb der Bundesliga wieder aufnehmen. Vorab sprach er auf einer Pressekonferenz nach seiner Vertragsverlängerung über seine Motivation dazu und äußerte sich zum Thema Gehaltsobergrenzen.

RB-Urgestein Klostermann setzt Signal für weitere Spieler

Sein Vertrag wäre im kommenden Sommer ausgelaufen, hätte er nicht vorzeitig bis 2024 verlängert, obwohl er laufend bei Borussia Dortmund, Bayern München und auch im Ausland im Gespräch war. Die Unterschrift versteht er auch als Signal an die restliche Mannschaft. "Einige Jungs haben ja kürzlich vorgelegt und natürlich hoffe ich, dass diese Verlängerungen auch ein positives Signal dafür sein können, dass noch weitere Teamkollegen nachziehen." Womöglich ist damit Abwehrkollege Upamecano gemeint, dessen Kontrakt im nächsten Sommer endet.

Der gebürtige Gevelsberger ist nach Yussuf Poulsen und Marcel Sabitzer der Dienstälteste Leipziger Profi und dementsprechend eingespielt auf das Team. Auch deswegen ist für Klostermann der Positionswechsel von außen nach Innen kaum ein Problem. "Ich habe die Umstellung von der Außenverteidigung zum Innenverteidiger in einer Dreierkette als nicht zu groß empfunden – wir kommunizieren innerhalb des Defensivverbunds ja viel und können mit den Formationswechseln gut umgehen", sagte der erst 23-jährige Nationalspieler.

Klostermann über Nachhaltigkeit und Gehaltsobergrenzen

Mit einer eigenen Spendenaktion für die Unternehmen seiner Heimatstadt ging er kürzlich voran, in der Zeit des Corona-Virus die Privilegien als Fußballstar für gute Zwecke einzusetzen. Die stark gestiegenen Gehälter der Spieler in den letzten Jahren sind in der Krise Dauerthema. Das Fachmagazin Kicker errechnete, dass sich die Bundesliga-Honorar seit dem Bosman-Urteil 1995 verzehnfacht haben. Die Ablösesummen stiegen seitdem sogar um das 15-fache, während das deutsche Durchschnittsgehalt im selben Zeitraum gerade Mal um die Hälfte zulegte. Zum ersten mal kamen sogar aus der Bundesliga Stimmen auf, die Gehälter zu deckeln, wie DFL-Chef Christian Seifert am Samstag im ZDF wiederholte. Auch Lukas Klostermann empfindet die Diskussion als Lehre aus der Krise angebracht. "Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Vereine, wo ja einige Vereine arg in Schieflage geraten sind, macht es unter Umständen Sinn, darüber zu sprechen", so der RB-Verteidiger. 

Auch sein Trainer machte sich bereit für eine Gehaltsobergrenze stark, sollten überschüssige Gelder dann zweckgebunden eingesetzt werden. "Wenn man dafür etwas Vernünftiges und Zielgerichtetes macht - und damit meine ich nicht höhere Honorare für Berater und Manager - bin ich ein absoluter Freund davon", so Julian Nagelsmann.

(RBlive/msc/dpa)

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