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Kaufen? Patrik Schicks Tore werfen Frage nach seiner Zukunft bei RB auf

Schüsse zu einer Festanstellung? Leipzigs Leihspieler Patrik Schick

Schüsse zu einer Festanstellung? Leipzigs Leihspieler Patrik Schick

Drittes Tor im dritten Spiel in Serie, dazu ein weiteres gegen Paderborn Ende November - und das in nur sieben Liga-Spielen: Patrik Schicks Leihe von der AS Roma beginnt sich immer mehr für RB Leipzig auszuzahlen. Weshalb sich langsam die Frage stellt: Kaufen?

"Ich mag die Stadt und die Jungs"

29 Millionen Euro beträgt die Kaufoption angeblich. Ob RB sie zieht, hängt unter anderem von der Personalie Erling Haaland ab. Der Salzburger, um den auch Dortmund und Manchester United buhlen, kostet dem Vernehmen nach neun Millionen Euro weniger. Der Norweger hat mit 1,94 Meter einen ähnlichen Körperbau wie der Tscheche (1,86 Meter) und einen vergleichbaren Torriecher. Zwei von der selben Sorte wird Trainer Julian Nagelsmann aber nicht brauchen können.

Schick selbst gibt sich bedeckt, was seine Zukunft anbetrifft. Nach dem 3:1 gegen Augsburg zum Abschluss der Hinserie meinte der Stürmer: "Das hängt nicht von mir ab, das müssen andere beantworten. Wir werden am Ende der Saison sehen."

Wie er persönlich dazu steht, ließ sich der 23-Jährige nach seinem insgesamt vierten Startelfeinsatz ebenfalls nicht entlocken. Soviel aber resümierte er fünf Monate nach Beginn seiner Leiharbeit bei den Sachsen: "Ich mag die Stadt, die Jungs, die Gruppe und fühle mich sehr wohl."

Immerhin. Der gebürtiger Prager gibt sich außerhalb der Kabine zurückhaltend. Er redet nicht viel, spricht mit leiser Stimme, sein Deutsch aber entwickelt sich, wie er selbst mit einem "Guten Abend" unter Beweis stellte, als er Konrad Laimer nach der Partie gegen den FCA in der Mixed Zone ablöste - das Knie noch immer blutig, die Haare schweißverklebt und mit einem feinen Lächeln ausgestattet, das seine Zufriedenheit über den Kopfballtreffer zum 2:1 kurz vor Ende des Spiels verriet.

"Mein Tor war sehr wichtig für uns", sagt er, beschrieb, wie er seinen Aufpasser mit einem Zucken Richtung kurzen Pfosten abschüttelte, weshalb er vor dem Treffer ohne Gegenwehr wie eine Kerze in der Luft stand, und sich generell so fühle, nachdem er zu Beginn in Leipzig wochenlang mit zwei Fußgelenksverletzungen ausfiel. Sehr zum Missfallen seines Trainers, der ihn unbedingt im Team wollte, aber nicht nutzen konnte. "Es wäre schön, wenn wir auch was von ihm haben", murrte Nagelsmann damals.

"Ich hatte keinen einfachen Start", erinnerte sich Schick am Samstag. "Aber ich habe hart gearbeitet", und jetzt ist er "froh darüber, wie es gerade läuft". Das soll so weitergehen nach der Winterpause, und noch besser werden als es ohnenhin schon ist. Schick hat Yussuf Poulsen mittlerweile in die zweite Reihe verdrängt und neben seiner eleganten Ballbehandlung, der guten Nase für Torsituationen jetzt auch dessen Talente fürs Festmachen von hohen Bällen und im Anlaufen des Gegners kopiert.

Konrad Laimer, hinter dem Schick auf seinen Auftritt vor den Reportern gewartet hatte, ließ es sich jedenfalls nicht nehmen, den neuen Kollegen über den Klee zu loben. Schick sei ein lustiger Typ, verriet er. "Und er macht es sehr gut. In den wichtigen Momenten ist er da. So einen kann jede Mannschaft gut gebrauchen. Wir auch!" Also doch: kaufen. Sportdirektor Markus Krösche äußerte sich am Samstag nicht. (RBlive/mhe)