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  5. Bei RB-Spiel in Stuttgart: Jogi Löw bringt sich als Trainer ins Spiel

„Das wäre das beste für mich” Jogi Löw bringt sich als Trainer ins Spiel

15 Jahre prägte Joachim Löw die deutsche Nationalmannschaft als Bundestrainer. Seither hat er keinen Trainerjob mehr angenommen. Doch endgültig Schluss soll noch nicht sein.

03.04.2025, 10:50
Servus! Ex-Bundestrainer Jogi Löw zeigt sich mal wieder.
Servus! Ex-Bundestrainer Jogi Löw zeigt sich mal wieder. (Foto: imago/Eibner)

Stuttgart/dpa/ukr – Der langjährige Fußball-Bundestrainer Joachim Löw hält sich eine Rückkehr an die Seitenlinie offen und rief sich als Trainerkandidat in Erinnerung. In der Halbzeitpause des DFB-Pokal-Halbfinals zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig (3:1), das er im Stadion verfolgte, sagte Löw bei Sky: „Grundsätzlich habe ich gesagt, dass ich mich jetzt nicht in die Rente verabschieden möchte. Gerade wenn es noch einmal ein interessantes Angebot und eine gute Perspektive gibt.”

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Löw: „Bin aus dem Klubfußball zu lange raus”

Der 65-Jährige hat nach seinem Rückzug beim DFB-Team nach der EM 2021 keine Job-Offerte als Chefcoach angenommen. Falls er noch einmal einen Job antrete, gehe er aber davon aus, dass dies eher bei einem Nationalteam sein werde. „Was meine Erfahrung betrifft, wäre das auch das Beste für mich”, sagte der Weltmeister-Trainer von 2014. Aus dem Klubfußball sei er schon sehr lange raus.

Konkrete Nationen nannte Löw nicht. Der Trainer wurde nicht nur 2014 Weltmeister und 2017 Confed-Cup-Sieger, sondern erreichte mit Deutschland auch das EM-Finale 2008 sowie jeweils das Halbfinale bei der WM 2010, der EM 2012 und der EM 2016.

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Das Kribbeln ist zurück

Doch Löw betonte, dass es bei ihm wieder mal gekribbelt habe, als er zum Spiel ins Stadion fuhr und seit langem wieder einmal auf dem Rasen stehe. Als Vereinstrainer hatte er 1997 mit dem VfB Stuttgart den DFB-Pokal gewonnen. Nach seinem Engagement bei Austria Wien hatte er 2004 ausschließlich als Co- und späterer Bundestrainer bei der deutschen Nationalmannschaft gearbeitet.

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Als neuer Trainer von RB Leipzig, den der Klub im Sommer sucht, kommt Löw daher natürlich nicht infrage, zumal der Mann aus dem Schwarzwald als kein verfechter der Red-Bull-Spielphilosophie gilt. Die Schlagzeile „Löw beerbt Löw” wird es daher nicht geben. Übrigens: RB-Interimstrainer Zsolt Löw trägt wie sein Namensvetter den Spitznamen „Jogi”.