RB Leipzig

"Gegner deutlich besser": Sörloth über seinen Stand bei RB Leipzig

Von (RBlive/msc) 27.01.2021, 10:00
Alexander Sörloth sucht bei RB Leipzig noch nach seiner Bestform.
Alexander Sörloth sucht bei RB Leipzig noch nach seiner Bestform. imago/Picture Point LE

Bei Alexander Sörloth, dem Stürmerneuzugang von RB Leipzig, klaffen Anspruch und Wirklichkeit aktuell stark auseinander. Mit der Leipziger Volkszeitung sprach der Norweger über seine Situation in der Mannschaft.

Nagelsmann stärkt seinem Stürmer bei RB Leipzig den Rücken

Leipzig musste zuletzt in Mainz wieder einen Rückschlag verarbeiten und Trainer Julian Nagelsmann hat sich anschließend vorsichtig von der Meisterschaft verabschiedet. Sörloth findet, dass auch Niederlagen dem Team helfen können. "Wir müssen aus dem Mainz-Spiel lernen und in solchen Spielen den absoluten Killer-Instinkt haben, vor allem gegen Mannschaften, wo wir vielleicht der Favorit sind." Das sagt ausgerechnet er, der bislang seine Hauptaufgabe das Toreschießen nicht recht umsetzen konnte.

Sein Trainer zeigte immer wieder Geduld mit ihm und setzte ihn auch zwei Mal in Folge über 90 Minuten ein. Das hat ihm bei der Integration im Zusammenspiel mit den Kollegen geholfen, das noch ausbaufähig ist. Man bekomme "mehr Gefühl für ihre Spielweise und versteht sich gegenseitig besser", so Sörloth. Die positive Einstellung seines Trainers ihm gegenüber hilft ihm dabei. "Dadurch fühle ich mich befreiter."

Sörloth liest keine Berichte mehr über sich

Für Trabzonspor hatte er in der letzten Saison 24 Tore erzielt. Aber die beiden Ligen kann man schlecht vergleichen. "In der Türkei hatte ich die Aufgabe, rauszugehen und Tore zu machen. Einfach gesagt: Viel mehr Anweisungen gab es nicht. Hier legt man deutlich mehr Wert auf die Taktik, weil die Gegner so viel besser sind, bei RB Leipzig noch mal mehr", erklärt Sörloth. Eines, das er in der letzten Saison gelernt hat, behält er aber auch in der Bundesliga bei. Er lasse sich nicht durch Medienberichte verunsichern. "In der Türkei habe ich also mit dem Lesen aufgehört."