Kein Einsatz für Zugang Schlager im SupercupTedesco: „Seinen Platz muss er sich erkämpfen"

Von Ullrich Kroemer Aktualisiert: 01.08.2022, 16:50
Muss sich bei RB Leipzig hinten anstellen: Xaver Schlager.
Muss sich bei RB Leipzig hinten anstellen: Xaver Schlager. (imago/motivio)

Beim VfL Wolfsburg war Xaver Schlager zum Abschluss der Rückrunde nach seinem Kreuzbandriss wieder gesetzt. Doch bei RB Leipzig muss sich der zentrale Mittelfeldspieler zunächst hinten anstellen. Beim 3:5 im Supercup gegen den FC Bayern spielte der 24-Jährige keine Minute. Dabei wäre eine Partie wie diese, in der es Mentalitätsspieler wie Schlager braucht, ideal für ihn gewesen.

Tedesco über Schlager: „Belebt die Konkurrenzsituation im Mittelfeld”

Doch Trainer Domenico Tedesco führte zwei Gründe an, weshalb er den Österreicher noch nicht einsetzte. Erstens: sein Fitesszustand. „Xaver kommt aus einer längeren Verletzung. Er hat zwar in Wolfsburg in der Rückrunde gespielt, aber das ist noch nicht lange her”, erklärte der Coach nach dem Spiel. Ganz offensichtlich ist Schlager dem Trainer noch nicht wieder spritzig genug. Und zweitens: die Konkurrenzsituation. „Konni (Laimer, A.d.Red.) und Kevko (Kampl, A.d.Red.) haben es in der Rückrunde sehr, sehr gut gemacht, weil sie wie Zwillinge sind und sich gut auf dem Platz verstehen”, so Tedesco. „Da ist das für einen neuen Spieler in der Kürze nicht so einfach.”

Doch Schlager nehme die Situation an. „Er macht das gut, ist ein toller Typ, geht immer ans Limit, hat eine gute Mentalität – und dann schauen wir weiter.” Eine Einsatzperspektive mochte Tedesco seinem neuen Schützling öffentlich nicht aufzeigen.

Zunächst bleibt der gebürtige Linzer also Herausforderer im Training, der sich erst noch Wettkampf-Rhythmus und die letzte Spritzigkeit holen muss. „Bei uns belebt er eine Konkurrenzsituation im Mittelfeld, die vorher schon gut war”, sagte Tedesco der Süddeutschen Zeitung (Print). „Er weiß: Seinen Platz muss er sich erkämpfen.”

Schlager will bei RB Leipzig Champions League spielen

Der frühere Salzburger war auch in Wolfsburg heiß umworben, entschied sich aber gegen eine Vertragsverlängerung beim VW-Klub. „Es gab eine Abwägung für RB auch wegen der Champions League. Ich hatte mich zwei Mal für die Champions League qualifiziert, aber noch kein Spiel gemacht. Es ist an der Zeit, mal ein Spiel zu machen”, hatte Schlager bei seiner Vorstellung gesagt. „Ich habe mich für die Perspektive entschieden.”

Der Nationalspieler war für zwölf Millionen Euro Dank einer Ausstiegsklausel vergleichsweise günstig nach Leipzig gewechselt. Neben David Raum ist er unter den Feldspielern einer von bisher zwei Zugängen bei RB Leipzig.

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