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Doppel-Torschütze Baumgartner „Am ersten Pfosten verdienst du das Geld”

RB Leipzigs Matchplan ging gegen den BVB lange brillant auf. Leipzig kombinierte sich nach Schema F vors Dortmunder Tor – die Schwarz-Gelben brauchten lange, um sich darauf einzustellen. Die Taktikanalyse zum 2:2.

Von Ullrich Kroemer 22.02.2026, 10:12
Strafraumschleicher Baumgartner schnürt den Doppelpack:das 2:0 für RB gegen den BVB.
Strafraumschleicher Baumgartner schnürt den Doppelpack:das 2:0 für RB gegen den BVB. (Foto: imago/Picture Point LE)

Leipzig – Nach dem aufregenden 2:2 (2:0) zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund am Samstagabend war viel von fehlender Reife (RB) und Judo-Techniken beim vermeintlichen Strafstoß (BVB) die Rede. Viel zu kurz kam aufgrund des Aufregers und des Ergebnisses, wie stark Leipzig die Dortmunder bespielt hat – vor allem in der ersten Hälfte. 

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Ole Werners Matchplan ging lange voll auf. Über die linke Angriffsseite zerlegten Yan Diomande, David Raum & Co. Dortmunds linke Abwehrseite um Julian Ryerson und den jungen Luca Reggiani. Sechser Nicolas Seiwald schob hoch in Richtung Dortmunder Tor und verteilte die Bälle nach Belieben. RB spielte wie aus dem Lehrbuch.

Baumgartner: „Am ersten Pfosten verlängerst du den Vertrag”

Entweder dribbelte sich Diomande mit magischen Aktionen an seinen Gegenspielern vorbei, oder Romulo und Xaver Schlager überlagerten und flankten vors Tor, wo immer Leipzigs Mann des Spiels – Christoph Baumgartner – am kurzen Pfosten auftauchte und neben seinen beiden Toren auch noch zwei weitere hätte erzielen können.

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„Ich glaube, das ist eine meiner größten Stärken, dass ich ein ganz gutes Gefühl habe, wo die Bälle in der Box hinkommen, und dass ich immer versuche durchzulaufen”, sagte Baumgartner. „Ein guter Freund von mir, Michi Gregoritsch, sagt immer: Am ersten Pfosten verlängerst du den Vertrag oder verdienst du das Geld. Von dem her: schöne Grüße an Michi, das habe ich heute versucht umzusetzen.”

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Selten war ein Spielzug so offensichtlich, doch er funktionierte vier, fünf Mal in der ersten Hälfte und die Dortmunder bekamen Leipzig in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht in den Griff. Noch gegen Wolfsburg kamen die Durchbrüche und Flanken von den Außen zu langsam, das war gegen Dortmund anders. „Wir haben diese Woche sehr viel am Timing gearbeitet, dass wir außen schnörkellos mit einem Kontakt vorbeigehen und Bälle reinbringen – das hat super funktioniert”, sagte Baumgartner. „Es ist wichtig, dass wir Dinge, die wir ansprechen, auch umsetzen.” 

„Nicht mehr so viel Luft”: Was der BVB umstellte

In der zweiten Hälfte funktionierte das Schema F nicht mehr so gut. Das hatte auch mit Dortmunds Umstellungen zu tun. Der BVB agierte in einem 5-3-2-System und korrigierte in der Pause Positionierungen und taktisches Verhalten. „Wir wollten, dass unsere Achter die gegnerischen Außenverteidiger in Empfang nehmen, das haben wir nicht gut gemacht, da sind nicht die Achter rausgeschossen, sondern unsere Außenverteidiger. So haben wir zu viel aufgemacht – genau das, was wir nicht wollten”, erklärte BVB-Trainer Niko Kovac. „In der zweiten Hälfte haben wir mehr zugestellt, sind nicht mehr so hoch rausgeschossen, sodass nicht mehr allzu Luft da hinten entsteht.”   

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Auch gegen den Ball hatte RB lange gute Kontrolle, dass sich Schlager und Seiwald gegen den Ball als Doppelsechs formieren klappte selten so kompakt wie in diesem Spiel. Doch in den letzten zehn Minuten verloren die Gastgeber unter Druck wieder ihre Struktur. „Ich bin es ehrlich gesagt ein bisschen leid, über gute Leistungen oder guten Fußball zu sprechen, wenn du am Ende nur mit einem Punkt dastehst”, ärgerte sich Trainer Ole Werner. „Unser Anspruch muss sein, aus so einem Spiel zwei Punkte mehr zu holen.”

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