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  5. Rolle rückwärts bei Schäfer? Kein Bekenntnis zu Werner als RB-Trainer

Berichte über Zweifel an RB-Trainer Schäfer-Satz lässt aufhorchen: War es das für Ole Werner bei RB?

65 Punkte, Champions-League-Qualifikation, drittbeste Saison der Vereinsgeschichte – und trotzdem fehlt plötzlich das klare Bekenntnis zu Ole Werner. Ein Satz von Marcel Schäfer sorgt für neue Diskussionen.

Aktualisiert: 04.06.2026, 10:01
RB-Sportchef Marcel Schäfer vermeidet Bekenntnis zu Trainer Ole Werner.
RB-Sportchef Marcel Schäfer vermeidet Bekenntnis zu Trainer Ole Werner. Foto: Imago/Chr. Schroedter

Leipzig/hen – War es das für Ole Werner als Trainer von RB Leipzig? Vermutlich, zieht man einen Satz zurate, den Sportchef Marcel Schäfer in der Sportbild zur Causa hat autorisieren lassen. "Mit seiner Ruhe und Sachlichkeit hat er uns in der Phase, in der wir waren, sehr gutgetan."

"Ole ist wesentlicher Bestandteil des Erfolgs"

Hat gutgetan, bedeutet entweder, die Phase ist vorüber oder die Zeit für Werner als Seelenstreichler ist abgelaufen. Schäfer spielte auf den Zustand des Kaders vergangenen Sommer an:  gebeutelt von Rang sieben, dem Verpassen sämtlicher Europapokalwettbewerbe und zerrissen zwischen Teamspielern und Egos.

Weiterlesen: Kommentar zu möglichen Zweifeln an Werner

Es klingt wie ein Farewell, wenn man bedenkt, dass Schäfer noch vor wenigen Wochen eine Vertragsverlängerung in dieser Sommerpause angestrebt hatte. Nachdem feststand, dass RB Rang drei und damit die Qualifikation für die Champions League nicht mehr zu nehmen ist, hatte er gesagt: "Ole Werner ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Wir haben immer ein Interesse daran, eine erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen."

Zweifel bei Klopp, Gomez und Mintzlaff?

Jetzt heißt es bei Schäfer so: "Der Prozess der Saisonanalyse und der Ausblick auf die Zukunft werden sicher noch etwas dauern", sagte der Manager. Er betonte, dass keine Eile geboten sei: "Wir haben auch gar keinen Druck, weil Ole ja noch bis 2027 unter Vertrag steht."

Schäfer hat damit den Spekulationen um eine Entlassung des Trainers nach nur einem Jahr Tür und Tor weit geöffnet. Und er hat sich offenkundig den Bedenken von Red-Bull-Aufsichtsrat Oliver Mintzlaff und dem Global Soccer Team um Jürgen Klopp und Ex-Profi Mario Gomez untergeordnet.

Werner zieht positives Fazit

In diesem Team soll es verschiedenen Berichten zufolge Zweifel daran geben, dass Werner nach einer Saison mit nur zwei Wettbewerben fähig ist, das Team in der Liga wieder unter die Top 4 zu führen, im Pokal weit zu bringen und in der Champions League die K.o.-Phase zu erreichen. Werner hatte vor RB den Zweitligaverein Holstein Kiel und Traditionsklub Werder Bremen trainiert. RB führte er in der abgelaufenen Saison auf Rang drei und verpasste den klubinternen Punkterekord um zwei Zähler (65).

Weiterlesen: Die Argumente sprechen für eine Verlängerung

Der Trainer selbst hatte nach dem finalen Spiel der Saison sein Wohlbefinden in Leipzig bekundet. "Ich glaube, dass wir einen guten Job gemacht haben. Dass wir die Punkte, die wir als Aufgabe mit in die Saison genommen haben, erfüllt haben. Schauen wir mal, was der Sommer bringt", äußerte sich der Coach. Vorahnend.

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