RB Leipzig

Rotation zahlt sich aus – RB Leipzig auf dem Weg zu Topform

16.10.2017, 19:48
Ralph Hasenhüttl darf in der Champions League mal wieder den Anzug ausführen.
Ralph Hasenhüttl darf in der Champions League mal wieder den Anzug ausführen. Imago

 

Nachdem er gegen den FC Augsburg auf neun Positionen wechselte, sah sich Ralph Hasenhüttl kritischen Stimmen ausgesetzt. Zu viel Rotation, die Automatismen hatten gelitten, das Ergebnise sei die Folge. Der Sieg in Dortmund zeigte: Wenn der Plan mit vielen Wechseln aufgeht, hat Ralph Hasenhüttl mehr denn je die Qual der Wahl.

Kampl, Bruma, Augustin – RB Leipzigs Neuzugänge in der Startelf

So präsentierten sich sowohl Bruma, als auch Kevin Kampl und Jean-Kevin Augustin in sehr guter Verfassung. Und langsam, nachdem man in der Länderspielpause endlich wieder Zeit für richtiges Training hatte, greifen auch die Automatismen wieder. „Die Mannschaft wächst zusammen“, erkannte Ralph Hasenhüttl auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Porto. Dabei spielt auch der Sieg in Dortmund eine Rolle für die Stimmung und den psychologischen Vorteil. „Es ist schon so, dass uns das Spiel persönlichen Auftrieb gibt“, so Hasenhüttl.

Ralph Hasenhüttl: „Größere Anzahl von Stammspielern“

Das Duell am Samstag sei ein gutes Beispiel für den Erfolg einer Rotation, von dem bei RB Leipzig seit Wochen gesprochen wird, „wenn man mit anderer Formation aufläuft und es dennoch funktioniert.“ Das stimmt sein Team zuversichtlich für die kommenden Wochen. Spielt sich die Mannschaft wieder in einen Flow und bleibt von größeren Verletzungen verschont, kann RB Leipzig noch vieles gelingen. Mit einem sehr ausgeglichenen Kader, bei dem potentielle Stammspieler von der Bank kommen, kann Hasenhüttl auch auf den Gegner „aufstellungstechnisch reagieren wie am Samstag“ und verfügt so über eine „größere Anzahl von Stammspielern.“ Das will RB Leipzig am Dienstag erneut beweisen, gegen den FC Porto. „Es wird nicht leicht für sie“, so Hasenhüttl selbstbewusst.