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Christian Heidel wundert sich über Ralf Rangnick

Christian Heidel will keine Sperre für Timo Werner, aber hat Widerworte für Ralf Rangnick.

Christian Heidel will keine Sperre für Timo Werner, aber hat Widerworte für Ralf Rangnick.
Copyright: imago/Picture Point LE

Christian Heidel hat sich verwundert über Äußerungen von Ralf Rangnick nach dem Spiel von RB Leipzig gegen Schalke 04 gezeigt. Rangnick hatte dabei auch einen Tag nach dem Spiel darauf bestanden, dass die Aktion von Timo Werner vor dem Elfmeter keine Schwalbe war, weil keine Absicht vorgelegen habe.

Christian Heidel versteht Ralf Rangnick nicht

Christian Heidel ist darüber ein wenig erstaunt, wie Reviersport vermeldet. „Dass ein Spieler ein Vergehen zugibt und der Sportdirektor sagt trotzdem: War aber doch nicht so – dieses Verhalten ist mir neu. Ich weiß nicht, was er damit bezweckt.“ Timo Werner hatte am Tag nach dem Spiel die Schwalbe zugegeben und darunter ein „Punkt“ gesetzt. Inzwischen hat offenbar auch Rangnick die Schwalbe von Werner eingestanden und die bisherige Argumentation damit begründet, dass Werner wie ein „Ziehsohn“ für ihn sei.

Verwundert ist Christian Heidel auch über Rangnicks Ansichten zur Schalker Spielweise. Vor allem das harte Einsteigen von Nabil Bentaleb mit Ellenbogen gegen Stefan Ilsanker und von Sead Kolasinac gegen Benno Schmitz hatte der RB-Sportdirektor benannt. Schmitz musste später wegen der Attacke ausgewechselt werden und erlitt eine Schädelprellung. Christian Heidel hat dafür wenig Verständnis. „Wenn er sagt, wir wären überhart eingestiegen, dann kann ich das überhaupt nicht nachvollziehen“, erklärt er.

Drei Tage nach dem Spiel wird auch bundesweit weiter über Timo Werner und seine Schwalbe diskutiert. Während es der Postillon satirisch nahm und mit einem „„Damit er nicht hinfällt“: Alte Frau hilft Timo Werner über die Straße“ titelte, meldeten sich auch verschiedene Verantwortliche der Bundesliga zu Wort.

DFB-Schiedsrichterchef freut sich auf Videobeweis

Der Schiedsrichterchef des DFB Lutz Michael Fröhlich verweist dabei darauf, dass ein Videobeweis den Elfmeter verhindert hätte. „Bastian Dankert hatte zu dem Zweikampf zwischen Fährmann und Werner leider nicht die richtige Wahrnehmung. Er für seinen Teil hat sich dazu öffentlich erklärt und seinen Fehler ehrlich eingestanden“, erklärt er auf der DFB-Website.

Der Videobeweis wird derzeit im Hintergrund und ohne Verbindung zu den Schiedsrichtern angewandt. Ab der kommenden Saison soll er in der Bundesliga in einer nächsten Test-Phase zum praktischen Einsatz kommen. Dann können Schiedsrichter über ihre Funkverbindung mit dem Video-Schiedsrichter sprechen und Entscheidungen revidieren. Damit testet man das Modell für die FIFA quasi im Livebetrieb.

Nachträglich kann man Timo Werner nicht mehr bestrafen, wie Anton Nachreiner gestern erklärte. Das wäre nur möglich gewesen, wenn Werner vom Schiedsrichter befragt worden wäre und entgegen der Wahrheit geantwortet hätte, dass ihn Fährmann getroffen hat.

Frank Baumann nimmt Vereine in die Pflicht

Entsprechend sieht Schalke-Manager Christian Heidel in BILD (Paywall) auch keinen Grund, eine Sperre für Werner zu fordern. „Wenn die Statuten so sind, ist das in Ordnung. Ich habe nur Probleme mit der Bestrafung für Ralf Fährmann. Da werden wir nochmal beim DFB wegen der Gelben Karte nachfragen, da er ja kein Foul begangen hat.“

Werder-Geschäftsführer Frank Baumann verweist an selber Stelle derweil auf die Verantwortung der Klubs für das Verhalten von Spielern. „Grundsätzlich sollte man versuchen, eine Mentalität in die Mannschaft zu bekommen, bei der so etwas nicht belohnt oder geduldet wird, sondern sanktioniert. Es schadet dem Gegner. Und macht es den Schiedsrichtern schwer: Man nutzt eine Situation aus, in der man nichts zu befürchten hat.“

Harald Gärtner, Geschäftsführer beim FC Ingolstadt hat derweil kein Problem, dass Timo Werner am Samstag gegen sein Team auflaufen darf. „Wir freuen uns auf die Herausforderung, gegen die stärkste RB-Mannschaft anzutreten“, erklärt er dazu selbstbewusst.

Dominik Kaiser erklärt Debatte für beendet

Zurückhaltend äußert sich Dominik Kaiser in der LVZ zur Werner-Schwalbe und zur Partie gegen Schalke 04. Es sei „Fakt, dass man diesem Spiel und unserer Leistung Unrecht tut, wenn beides nur auf den Elfer reduziert wird.“ Nachdem der DFB entschieden habe, Werner nicht zu bestrafen, sei „zu diesem Thema damit alles gesagt“. Mal sehen, ob das alle so sehen wie der RB-Kapitän..

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