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Von Ullrich Kroemer

Im Schongang für Liverpool Die Spieler von RB Leipzig in der Einzelkritik

Kamikaze-Pete: Gulacsi klärt artistisch gegen André Hahn.

Kamikaze-Pete: Gulacsi klärt artistisch gegen André Hahn.

So haben wir die Spieler von RB Leipzig beim 2:1 gegen Augsburg gesehen:

Peter Gulacsi: Hatte am Ende des Spiels plötzlich mächtig zu tun, als er erst einen Freistoß in Bedrängnis mit einer Faust nur ungenügend klärte und Gumnys Schuss dann hielt. Am Ende war er mittendrin im Gewühl, als Gouweleeuw den Ausgleich nach Schuss seines Kollegen Hahn verhinderte. Hatte in der 60. eine Unsicherheit, als er vor Hahn in höchster Not mit einer Hand klärte. Beim Elfmeter ahnte er die Ecke und war noch mit den Fingerspitzen dran. Note: 3.


Lukas Klostermann: Am Ende ein Wackler, als er einen Ball in Richtung eigenes Tor klärte, sonst eine gewohnt stabile Leistung. Note: 3.


Willi Orban: „Mr. Zweikampf” hatte als zentraler Aufbauspieler in der Dreierkette die absolute Lufthoheit und gewann jedes seiner sechs Luftduelle, insgesamt mit starken 73 Prozent gewonnenen Zweikämpfen. Leichte Abstriche im Spielaufbau, wo Upamecano Vorteile hat, weil er auf der Position auch mal gewagtere Pässe spielt. Aber schließlich bekleidet Orban das Abwehrzentrum auch nicht allzu oft. Hätte in der Schlussphase beinahe noch per Kopf nach einer Ecke getroffen (78.). Note: 2,5.


Marcel Halstenberg: Steigerung des linken Halbverteidigers in der Dreierkette gegenüber seinen letzten Auftritten. War stabiler als in den Partien davor. Note: 3.


Nordi Mukiele: Holte den Elfmeter heraus, als Oxford ihn am Knie streichelte, brach er wie vom Blitz getroffen zusammen. Sonst wenig offensiv präsent und mit nur 32 Ballkontakten in 63 Minuten. Schon im Liverpool-Schongang. Note: 3,5


Kevin Kampl: Emsig um klare Struktur und Spielsteuerung bemüht, doch ohne große Wirkung. Gewann keinen einzigen Zweikampf. Note: 3,5.


Angeliño: Eines der schwächeren Spiele des Spaniers, hatte nur 43 Ballkontakte – halb so viele wie normal. Wurde ein-, zweimal schön freigespielt, fand aber nicht die richtigen Lösungen in der Offensive. Note: 3.


Amadou Haidara: Stand vor dem 2:0 genau richtig im Weg, sodass Suchy erst patzte und dann nicht an Haidara vorbeikam. Eigentlich Abseits, aber Zwayer pfiff nicht. Spielte vor dem Doppel-Elfer von Olmo einen perfekten Pass auf Olmo. Verteidigte vor dem Augsburger Elfmeter nicht nah genug am Gegenspieler. Note: 2,5.


Dani Olmo: Wieder einer der besten Leipziger, auch wenn er zwei Versuche brauchte, um seinen Elfmeter zu verwandeln. Hatte in der ersten Hälfte einen Distanzschuss, der das Zeug zum Tor des Monats gehabt hätte, wäre er nicht knapp am linken Kreuzangel vorbeigerauscht. War zwar anfangs zu ungenau, aber gehörte zu den Aktivsten, verlor allerdings den Ball vor dem Anschlusstor, was Trainer Nagelsmann als „unseriös” bezeichnete. Note: 2,5.


Christopher Nkunku: Bester Mann auf dem Platz. Schoss gefährliche Standards und traf dann etwas glücklich mit einem Kullerball zum 2:0. Hätte das 3:1 erzielen können, als der Ball an den Pfosten prallte (85.).  Agierte ofensiver als sonst als hängender Stürmer. Note: 2.


Yussuf Poulsen: Gute Leistung von Poulsen, der hellwach das 2:0 einleitete und den Assist für Nkunku gab und sich auch sonst robust mit vielen gewonnenen Zweikämpfen gegen die Augsburger Abwehr dagegenhielt. Verpasste ein Tor per Kopf nur knapp, als Gikiewicz hervorragend hielt (78.) Note: 2,5.


Tyler Adams (67.): Solide Leistung, ohne große Impulse aufs Spiel nach seiner Einwechslung. Note: 3.


Ibrahima Konaté (63.): Erster Einsatz seit Mitte Dezember, verschuldete aber den Elfmeter zum 2:1, als er die Hacke stehenließ. „Plump” nannte Trainer Nagelsmann das Einsteigen. Braucht noch etwas für seine Form. Note: 4.


(RBlive/ukr)